Santiago bis Negreira – Dienstag 10. November

Der erste Tag laufen von Santiago bis Negreira lief Super!
Vielleicht fange ich aber besser mit unser Anreise nach Santiago an. Am Montag sind wir nach dem Mittagessen los nach Frankfurt/Hahn. Leider nicht wie geplant mit dem eigenen Auto, aber es gibt ja gute Freunde die einspringen. Vielen Lieben Dank auch noch mal! Kaum im Flieger lernte ich schon direkt den ersten Pilger kennen, einen alten Hasen der schon über zwanzig mal gepilgert ist. Mit der netten Unterhaltung war das Ziel Santiago schnell und überpünktlich erreicht. Der Bus in die Innenstadt, stand direkt am Flughafenausgang passend bereit und so waren Neele und ich schneller als gedacht an unserer Herberge und konnten noch einchecken. Hungrig schlenderten wir durch die kleinen Gassen von Santiago zu einer Tappas Bar die wir vom letzten mal noch kannten, mjam Lecker. Das hat sich so selbsverständlich angefühlt, wie wieder zu Hause sein.
Nach dem Frühstück sind wir noch mal zum Touristenbüro gegangen um uns Pilgerausweise zu besorgen. Die braucht man um in den Herbergen unterzukommen. Wir hatten Glück und hatten ganz besondere extra für den Camino Fistera bekommen.
Schnell waren wir auf dem Weg aus der Stadt raus und uns war ganz schön warm. Trotz des Nebels war es recht warm und angenehm zu laufen. Gegen Mittag hatte sich der Nebel auch aufgelöst und Sonne blinzelte durch die Wolken. Nachmittags in Ponte Maceira war sie dann endgültig draußen. Neele und ich machten es uns dort auf einer Steinbank in der warmen Sonne gemütlich, um sie zu genießen. Von hier sind es nur noch fünf Kilometer bis zum Tagesziel Negreira. Die waren schnell gelaufen und so erreichten wir Negreira trotz des späteren Starts am Morgen schon gegen halb vier. Die ersten 23 Kilometer sind geschafft. Nach der erholsamen Dusche in der Herberge, stöberten wir wir ein wenig durch die Stadt bevor wir zurück zur Herberge sind, zum vorbestellten Abendessen. Ein Pilgermenue sollte es heute sein und man was bin ich pappensatt! Zuerst eine lecker Gemüsesuppe gefolgt von lecker gebratenem Lachs mit Kartoffeln und noch ein Eis als Nachtisch. Wer trägt mich zu meinem Bett? Das Feierabendbier gab es trotzdem noch O:)

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