Während dem sehr leckeren Frühstück hatten wir beschlossen, wir machen einen gemütlichen und eher kurzen Lauftag zum Eingewöhnen. Das macht Sinn, da Steffi noch gar keine Tour mit einem großen Rucksack gelaufen ist und meine letzte mit voller Campingausrüstung eine Weile her ist.
Wir peilen Holden Farm für heute an und wollen dann vor Ort weiter sehen. Bis dorthin sind es etwas über 11km. Winchester raus war sehr lustig, die Beschilderung war etwas dürftig, dafür sind die Anwohner darauf trainiert verloren wirkende Wander sofort an die Hand zu nehmen und auf den richtigen Weg zu bringen 😅
Nachdem wir die Zivilisation hinter uns gelassen hatten, wurden wir mit sehr viel Landschaft um uns herum verwöhnt. Die Sonne meinte es sehr gut mit uns und brutzelte ordentlich von oben. Bis zu 28/29 Grad sollten wir erreichen und kaum ein Lüftchen. Nach diversen Steigungen kam uns auf der Halbzeit in etwa der Kaffeestand sehr recht. Eiscreme gab es nicht, dafür leckeren Kaffee Latte auf Eis.
Gemütlich ging es weiter nach Holden Farm. Hier könnten wir den Tag beenden und unser Zelt aufschlagen. Das ist uns aber nach kurzer Überlegung viel zu früh um den Tag zu beenden.
Wir beschließen weiter bis Exton zu laufen und dort eine feste Unterkunft zu nehmen.
Gesagt getan in einer noch recht guten Zeit kamen wir in dem Ort an und klopften bei dem ersten B&B an… Erfolglos es war niemand zu Hause.
Weiter ging es zum großen Pub im Ort. Dort war die Hölle los und wir bekamen eine Absage, sie sind ausgebucht. Verdammt, wir bekommen aber zwei Namen wo wir anfragen können. Die Unterkünfte sind allerdings so weit ab vom Schuss, dass sie uns nichts bringen und wir nochmal Tante Google befragen. Die sagt uns netterweise es wären noch Zimmer frei in genau dem Pub, vor dem wir standen. Nach erneuter Nachfrage standen wir immer noch ohne Unterkunft da und mit der Info, dass es schwer wird mit Unterkünften, da ein Feiertag und somit ein langes Wochenende ansteht.
Wir schauten noch mal nach Alternativen als wir gefragt wurden ob wir Hilfe brauchen. Nach einem kurzen Plausch und der Empfehlung: Ihr habt alles zum Campen dabei, dann campt doch einfach wild! Wir bekommen noch ein paar Tipps wo das am besten machbar ist und wo wir auf gar keinen Fall zelten sollen, machten wir uns auf die Socken.
Ein kurzer Tag zum Einstieg ist es schon lange nicht mehr, da kommt auf die paar Kilometer nicht mehr an. Die letzten Höhenmeter waren doppelt fies! Nach der Winchester Hill Nature Reserve hielten wir Ausschau nach einem guten Platz.
Wir fanden pünktlich zum Sonnenuntergang einen trockenen, leicht abschüssigen Platz im Wald und schlugen dort unser Lager auf.
Nachdem Steffi und ich festgestellt hatten, dass wir seit dem Frühstück eigentlich nichts mehr groß gegessen und trotzdem immer noch keinen Hunger hatten, krabbelten wir nach einer kurzen Katzenwäsche nur noch in die Schlafsäcke und lauschten den Tiergeräuschen bis wir einschliefen.











































Und das am ersten Tag 🙈Dann seid ihr ja jetzt gerüstet 👍
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