Robin Hoods Bay we made it!!
🙂
P.s.
Morgen dann das richtige Update heute haben wir erst mal gefeiert! 😉

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Wir haben fast das Ende unserer Reise erreicht, morgen kommen wir in Robin Hoods Bay an und sind dann einmal von der Westküste bis zur Ostküste gelaufen! Der heutige morgen fing wettertechnisch nebelig und nass an wurde glücklicherweise aber besser und trockener je weiter wir vorankamen. Das erste Stück ging komplett an einer Straße lang, worüber wir nicht wirklich traurig waren, da es doch immer noch recht feucht um uns herum war. Nach den letzten Ausläufern des Moors erreichten wir Glaisdale passend zu einem leicht verspäteten Mittagessen im Cafe Glass. Frisch gestärkt waren die letzten Kilometer bis Grosmont schnell bewältigt! Grosmont ist ein süßer kleiner Ort mit einem schönen alten Bahnübergang und immerhin ein paar Einkaufsmöglichkeiten. Die ersten seit der Tankstelle vor zwei oder drei Tagen.
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Die heutige Strecke begann so wie sie gestern aufhörte, mit ordentlichen Steigungen
und ebenso steilen Abstiegen und jede menge flatternden und gackernden Moorhühnern. Nein wir haben sie nicht abgeschossen! Eine ordentliche Kraxelei über die ‚Waystones‘ mussten wir noch schaffen, laut Buch einer der ganz wenigen Plätze in England wo man Rock-Climbing machen kann … mmh mmh normalerweise macht man das ohne Rucksäcke … ratet mal … genau wir hatten unsere wieder mit dabei, chaka wir haben es trotzdem geschafft! Nach dem vorerst letzten Aufstieg, auf dem uns ein paar Mountainbiker überholen wollten was sie zu unserer (schaden)freude erst auf dem letzten Stück wo es schon wieder flacher wurde geschafft hatten, ging es quasi endlos ohne weitere Steigungen durch das Urra Moor. Kaum zu glauben aber immer noch auf richtigen befestigten Wegen. Auf etwa halbem Weg (für heute) im Nirgendwo erreichten wir eine alte abgebaute Bahnstrecke, den ‚Rosedale Ironstone Railway‘, dem wir die nächsten fünf langweiligen Meilen folgten um zum Lion Inn zu kommen. Auf dem letzten Stück kamen wir in recht dichten Nebel und verpassten dadurch den Abzweig zu unserem Tagesziel. Zum Glück nicht sooo tragisch sind wir doch entlang der Straße doch noch angekommen 😉
Gelaufene Meilen: ca 11
Ohrwurm der letzten zwei Tage: Tanz durch die Welt – Wicked -
Mittlerweile haben wir mit den North York Moors, den 3. und letzten National Park auf unserer Reise erreicht. Ja schon wieder Moor richtig gelesen, wer jetzt an nass, morastig und flaches Land denkt, denkt genauso falsch wie wir. Ordentliche Steigungen wollten bewältigt werden auf deutlichen, trockenen und erstaunlich festen Wegen! Links und rechts vom Weg Heide so weit das Auge reicht und jede menge lustig gackernde Moorhühner. Teilweise fühlte man sich von den Viechern eher ausgelacht bzw die können einen auch ganz schön erschrecken wenn sie direkt hinter dir aus einem Busch rausflattern ohne Vorwarnung, da hatte ich einen ganz schönen Satz vorwärts gemacht. Im Cringle Moor hatten wir dann mit Drake Howe den höchsten Punkt mit 435m erreicht. Zwischendurch machten wir noch einen Stopp im ‚Lord Stones Cafe‘, wir wussten ja das es an dem heutigen Weg liegt, sehen konnten wir es allerdings erst als wir um die Kurve in die Einfahrt rein gelaufen sind. Von dort hatten wir noch ca. eine Stunde bis wir unserer Unterkunft erreicht hatten. Nach den letzten Tagen Pubcamping ist heute zur Abwechslung Farmcamping angesagt mit Dusche, Strom und fließend Wasser nur ein Waschbecken gab es nicht 😉 Zähneputzen in der Dusche ohne sich komplett dabei mit abzuduschen ist schon eine Leistung.Gelaufene Meilen: ca. 10
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Wohoo nur noch 60 Meilen und mit heute noch 5 Tage zu laufen bis Robin Hood’s Bay!! Heute war es Strecken technisch genauso abwechslungsreich wie gestern, lauter Felder die abwechselnd mit Schafen, Kühen oder Getreide bestückt waren und viele Farmen. Zwischendurch gab es als nette Abwechslung Foodpoints, an ein paar Häusern/Farmen. Das sind dann Kühlboxen oder Picknickkörbe mit Selbstgebackenem Kuchen, Obst und/oder Knabbereien und Getränken. Das Geld wirft man dann in die ‚honesty box‘ ein, klasse von den Leuten denn die letzte Einkaufsmöglichkeit die wir für Lebensmittel, für die nächsten zwei Tage haben ist eine Tankstelle. Dort deckten wir uns dann auch erst mal mit ein paar Dosen an Gemüse und Minestrone ein und Natürlich Erdnüssen die dürfen nicht mehr fehlen ;). Wir mussten die Sachen ja erst mal nicht weit tragen. Da es morgen wieder auf eine lange Strecke in die Berge geht und wie beim letzten mal haben wir für die Rucksäcke einen Sherpaservice Organisiert. Spannend war heute auch noch die Überquerung von einer vielbefahren Zugstrecke und einer vierspurigen Schnellstraße, laut unserem Buch der Gefährlichste Punkt der ganzen Strecke!
Wir haben es überlebt ;-)!
Gelaufene Meilen: 8,75

























