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Heute war nochmal zeitiges aufstehen angesagt, wer sich jetzt denkt oh mein Gott vier Mädels und nur ein Badezimmer täuscht sich gewaltig nach etwa einer Stunde waren wir alle durchs Bad und fertig zum frühstücken. Das Frühstück ja…. wir hatten tatsächlich bei unserer Unterkunft das Frühstück inklusive. Auch wenn wir uns am Tag vorher deswegen uneinig waren, da jeder etwas anderes in Erinnerung hatte von der Buchung her. Egal, der Frühstücksraum war ein kleines Zimmer in dem an zwei Wänden so was wie eine Theke angebracht war und dort standen für uns vorbereitete Tabletts mit einem Brötchen (das einzige nicht abgepackte Essen), einem Hörnchen, salzige Kräcker und Zwieback. Dazu Marmelade und Streichkäse, positiv der Kaffeeautomat an dem man sich bedienen konnte soviel man wollte, ach ja O-Saft war auch noch dabei. Nichtsumwerfendes aber es hat erst mal gelangt morgens 😉Nach dem Frühstück ging es dann durch schon bekannte Gassen zur Galleria degli Uffizi, einer Gemälde und Skulpurensammlung, dort vorbei an der bereits wartenden Menschenschlange direkt in den Eingang rein. Ja, ja so vor gebuchte Tickets haben ihre Vorteile 🙂 Im ersten Korridor angekommen, vereinbarten wir dann das wir uns irgendwann später auf der Dachterrasse des Cafés wieder treffen sollten. Ganz bewusst ohne Zeitangabe denn keiner von uns wollte durchdie Räume hetzen und immer die Uhr im Auge behalten, so stiefelten wir dann los teils mit einem Audioguide bewaffnet, teils einfach nur so mit hoffentlich noch genug hängengebliebenem Kunstgeschichtswissen im Gedächtnis! Viele, viele Skulpuren und noch mehr Gemälde später, trafen wir uns im letzten Raum wieder, mei die Zeit war ganz schön schnell verflogen! Auf der Terrasse gönnten wir uns und unseren Kunst überladenen Köpfen im Café erst mal eine Pause.Zu einem etwas verspäteten Mittagessen zog es uns dann in das Caffé degli Artigiani, ganz in der Nähe vom Palazzo Pitti und den Boboligärten, was wir uns als nächstes anschauen wollten. Bei dieser Planung sind wir nicht lange geblieben, ein Blick auf die Uhr zeigte das es dafür doch recht knapp wurde mit der Zeit, da der Garten und Palazzo gar nicht so lange geöffnet haben im Frühling. Nun gut wir sind da ja flexible in der Programmgestaltung und da es mit dem schönen Spätnachmittag Licht genau passen könnte nehmen wir kurzerhand die Domkuppel in Angriff. Der Duomo Santa Maria del Fiore mit der berühmten Kuppel des Brunelleschi, nur 463 Stufen und wir sind schon oben O:) Der Aufstieg war lustig und gar nicht mal soooo anstrengend, immerhin wollte mich diesmal keine von den Mädels fürs raufscheuchen erschlagen und hey die Aussicht ist es jedes mal wieder wert da hoch zu kraxeln! Nach vielen Fotos, leicht fröstelnd und ordentlich durchgepustet von dem Wind geht es rasch wieder nach unten um noch ein wenig durch die Geschäfte zu bummeln und die Abendstimmung zu genießen. Zum erneuten aufwärmen schauten wir noch die neueste Mode im Kaufhaus la Rinascente (für das dickere Portemonnaie) an um dann noch fix ein paar Fotos von der Dachterrasse des Kaufhauses, Florenz bei Nacht, aus zu machen ehe Feierabend war. Den Abend liesen wir dann gemütlich ganz in der Nähe vom Hotel in der Trattoria San Lorenzo bei leckerem Essen, wie Pasta Bistecca Fiorentina und Tiramisu, ausklingen. Ja, der Rotwein durfte auch dieses mal nicht fehlen, wir sind schließlich in Italien!!
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Mittwochmorgen, besser gesagt mitten in der Nacht ging es viel zu früh aus den Federn, denn endlich stand unser lange geplantes, verlängerte Florenz Wochenende an. Pünktlich um fünf Uhr wurden wir vier Mädels vor den Haustüren von unserem Fahrer eingesammelt und dann nix wie los zum Frankfurter Flughafen!Super pünktlich am Flughafen angekommen, ging es Problemlos durch den Check-In und die Sicherheitskontrollen bis ans Gate. Dort war dann noch genügend Zeit für ein zweites oder auch erstes Frühstück je nachdem. Bei klarer Sicht und Sonnenschein verging der Flug wie im Fluge und Ruckzuck hatten wir den Flughafen von Florenz erreicht. Ok … ja …. die Landung war nicht unbedingt die ruhigste da wir noch einen „kleinen“ unfreiwilligen Hüpfer auf der Landebahn als Showeinlage geboten bekamen, für den sich der Pilot aber auch sofort Entschuldigte, don’t panic!Nach ca. einer Viertelstunde Busfahrt, waren wir dann auch sofort mitten drin im Gewühl, besser gesagt an der Stazione FS Santa Maria Novella, der Hauptbahnhof von Florenz. Nach kurzer Orientierung und ein paar Minuten zu Fuß durch die kleinen Straßen standen wir schon vor unserer Unterkunft für die nächsten Tage. Es war klar das es für den Check-In noch viel zu früh war und so gab es dann nach einer ersten kurzen Runde durch den Mercato Centrale, der Markthalle, erstmal ein frühes Mittagessen, Piadine so was wie gefülltes Fladenbrot nur dünner, mjam lecker!Gut gestärkt schlenderten wir vorbei an den ersten Marktständen um die Ecke, zu San Lorenzo. Diese sollte die erste von vielen, vielen Kirchen sein die auf unserem Touriprogramm stand. Mit einem Kombiticket besuchten wir zuerst die Biblioteca Medicea Laurenziana, da wir hier nur noch eine halbe Stunde Zeit hatten ehe sie geschlossen wurde. Das besondere an der Bibliothek ist, das der Eingangsbereich also die Treppe mit dem drumherum, die Lesepulte und die Decke von Michelangelo entworfen wurden. Nach diversen erfolglosen Versuchen meinerseits, ich stand immer vor verschlossener Tür, war das nun mein erster Besuch in der Bibliothek und als Bonus gab es dort noch eine mittelalterliche Medizinausstellung zu sehen. Schon ein bisschen gruselig teilweise. Nach einem Kurzbesuch in der Crypta, ging es zurück zur unscheinbaren Front von San Lorenzo und in die Kirche rein. Das innere der Kirche steht im krassen Gegensatz zur unfertigen Fassade, da sie reichlich geschmückt ist und viele Gemälde in den einzelnen Kapellen der Seitenschiffe zu bewundern sind.Nach diesem ersten kleinen Vorgeschmack auf die viele Kunst und die Kunstgeschichte die uns noch die nächsten Tage erwarten sollte, konnten wir erst mal unser Zimmer im Hotel Regina beziehen. Ein hübsches großes Zimmer mit eigenem Bad, in Zentraler Lage zwischen der Markthalle und San Lorenzo, was will man mehr!Nach dem kurzen Pit-Stop.. äh Badstop machten wir uns wieder auf die Socken mit Ziel Piazzale Michelangelo. Unterwegs machten wir noch einen Abstecher zum Kartenvorverkauf der Galeria degli Uffizi, um für den nächsten morgen die Karten zu holen, um der üblichen langen Warteschlange am Eingang zu entgehen. Nach etwas hin und her und geschacher um die Uhrzeit, wann wir dann unser Zeitfenster für den Einlass haben, packten wir unsere Tickets ein und spazierten gemütlich weiter zur Ponte Vecchio. Vorbei an den ganzen kleinen Schmuckläden über die Ponte Vecchio, weiter ein Stückchen am Arno entlang lag dann nur noch der „Aufstieg“ vor uns zum Piazzale. Was soll ich sagen die Aussicht (auf das erste Eis) zog uns recht fix den „Berg“ rauf ;). Oben angekommen bewunderten wir, zum verschnaufen, erstmal den Ausblick über die ganze Stadt und klar auf den Duomo, der groß und wuchtig mittendrin gar nicht zu übersehen ist. Noch waren wir nicht am höchsten Punkt angelangt, der ist auf dieser Seite San Minoato al Monte, aber erst war das versprochene Eis an der Reihe das schnell verputzt war. Die Finalen Treppenstufen überstanden, hatten wir die Basilika San Miniato erreicht und zusätzlich nochmal einen tollen Blick über die Stadt. In der Basilika schauten wir uns auf leisen Sohlen um, denn wir erwischten ausgerechnet bei unserem Besuch den Beginn der Hl. Messe. Wieder draußen beobachteten wir den Sonnenuntergang bis uns der Hunger daran erinnerte das wir uns langsam auf den Weg machen sollten. Auf dem Piazzale Santo Spirito wollten wir eigentlich zu einer Bar um dort zu essen die war leider noch geschlossen, auf dem Weg dorthin hatten wir eine Pizzeria gesehen die uns allen vier gefallen hatte, mh… verdammt, dort standen wir auch vor verschlossener Tür, aber ein kurzer Blick auf die Öffnungszeiten und die Uhr verrieten uns: die machen in zwei, drei Minuten auf, ja gut dann warten wir eben, verhungern tun wir soooo schnell dann auch nicht. Die Pizzeria entpuppte sich dann als Italienische Schnellrestaurantvariante mit Einweggeschirr, das tat der Pizza keinen Abbruch, die war trotz allem richtig lecker und der Wein auch erstaunlich gut. Satt und müde bewegten wir uns langsam zurück zum Hotel und fielen relativ früh todmüde ins Bett. Es war ein langer Tag und am nächsten Morgen ist auch nochmal zeitig aufstehen angesagt, da wir ein frühes Ticket für die Galeria degli Uffizi bekommen haben. Oh, das hatte ich ja noch fast vergessen ganz nach alter Tradition haben wir noch auf dem Rückweg am Strohmarkt dem Wildschweinchen, il Porcellino, über die feuchte Schnauze gestreichelt, für viel Glück und das man zurückkehrt nach Florenz!
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Volkswandertag, ja das hört sich erst mal recht tröge und spießig an, das muss aber gar nicht so sein. Bei herrlichem Wetter und guter Begleitung macht sowas auch richtig Spaß, man lernt eventuell eine neue Strecke kennen und kann sich Dank guter Wegmarkierungen auch nicht Verlaufen ;). Die 13 Kilometer sind wir in guten 2 1/2 Stunden gelaufen plus der Weg in den Nachbarort hin und zurück, den Kuchen danach hatten wir uns verdient! Ok,ok den Altersdurchschnitt hatten H. und ich definitiv an dem Tag gesenkt aber davon mal abgesehen war es auch ein guter Trainingseinstieg für den nächsten Wanderurlaub.
Jawohl ja! Die Entscheidung dafür war eigentlich schon direkt nach dem letzten Urlaub gefallen und so soll es dieses Jahr nach Schottland auf den West Highland Way gehen. Wieder mit Zelt und Rucksack geht es von Milngavie(Glasgow) 95 Meilen lang, rauf bis Fort Williams.Zeit also das Training zu beginnen und für die Bergetappen noch Kondition aufzubauen, Pfingsten ist nicht mehr so weit weg …. Hilfe! 😉 Just joking ich freue mich schon auf den Urlaub auch wenn es wieder anstrengend sein wird. -
Nachdem der gestrige Abend doch etwas später wurde nutzten wir den ersten Tag ohne laufen erstmal zum ausschlafen und für ein gaaanz gemütliches Frühstück. Am späten Vormittag ging es dann per Bus nach Withby, die nächste Stadt, um sie uns anzuschauen und um unsere Zugtickets zurück nach Manchester zu besorgen. Nach dem wir uns erst mal am Bahnhof informiert hatten was wir für Möglichkeiten haben, sind wir losgezogen um Geld zu tanken und durch die Stadt zu bummeln. Weit sind wir erst mal nicht gekommen da wir bei einer Bootstour hängengeblieben sind. Einmal auf einem alten Rettungsboot raus in die Bucht und wieder zurück, war sehr schön. Während der Fahrt beobachtete Neele mich vorsichtig da sie weiß das ich nicht unbedingt Seefest bin O:). Es ging alles gut und nach der Fahrt gab es dann auch erst mal was zu Essen mjam, Fish & Chips! Damit wir nicht so ganz von dem dem laufen und „Bergsteigen“ entwöhnt werden, ging es erst mal auf den höchsten Punkt rauf um die St. Mary’s Church und die Ruine der
Whithby Abbey anzuschauen. Dann wurde es auch schon langsam Zeit die
Rückfahrt anzutreten wollten wir doch die Amerikaner in RHB empfangen/treffen wenn sie den C2C geschafft haben. Gegen Abend hatte es dann auch noch geklappt und zweie sind dann spontan noch mit ins Pub gegangen und hatten, unter anderem von ihren nächsten Trekking Ideen erzählt. Der nächste Tag fing genauso entspannt an wie der vorherige, es ist schon toll wenn man nicht den Rucksack packen, das Zelt abbauen und loslaufen muss!Im laufe des Vormittags ging es dann auch vom Campingplatz in Fylingthorpe für uns wieder zurück nach RHB, wollten wir doch das Dörfchen auch noch erkunden und ein paar Mitbringsel einkaufen. Außerdem sollte noch die Dame aus Birmingham am frühen Nachmittag eintreffen und wir hatten schon gesagt das wir am Strand auf sie warten wollten. Überpünktlich kam sie dann auch an und wir begleiteten sie dabei wie sie erst ihren Fuß ins Wasser dippte, besser gesagt in eine ganze Welle die in dem Moment anrollte und dann ihren Pebble ins Meer warf. Danach ging es in die Wainwright Bar zum *hust* gemeinsamen anstoßen und in das Coast to Coast Buch eintragen. Gegen Abend als wir uns gerade verabschieden wollten und noch darüber sprachen das es so schade ist das wir die Australier, nicht mehr sehen würden kamen die beiden doch tatsächlich um die Ecke! Nach dem sehr freudigen und lauten begrüßen sind wir alle gemeinsam noch einmal die steile Straße mit runter, zum vierten oder fünften mal an diesem Tag, um mit den beiden an den Strand zu gehen. Nach dem die beiden ihre Pebbles ins Meer geworfen hatten ging es … klar nochmal zurück in die Bar zum Anstoßen!Nein, an dem Abend haben wir sonst nichts mehr getrunken die zwei Bier mitten am Tag hatten dann doch voll und ganz gereicht. Am letzten Tag blieb uns dann nichts weiter übrig wie unsere Klamotten einzupacken und zum Zug nach Manchester zu tingeln, von wo unser Flieger dann früh am Samstagmorgen zurück ging. * sigh* drei Wochen Urlaub sind schon wieder vorbei, wo ist denn bloß die Zeit geblieben wir sind doch gerade erst losgelaufen! -
Auf die Plätze fertig los! Die letzte Etappe fing wieder mal nass und kalt an plus einem sehr starken Wind der uns fast von der Straße pustete, die „nur“ eine Steigung von 33% hatte.
Der letzte Tag hätte auch mal besser anfangen können, später wurde uns erzählt das der Wind bis zu 65 Meilen pro Stunde drauf hatte!! Wohaa ja das haben wir gemerkt, um das beste daraus zu machen sind wir abwechselnd singend (singing in the rain und I believe I can fly) und halb tanzend die Straße in Schlangenlinien hoch gestolpert. Von hinten betrachtet hatte unser laufen etwas von leicht
angeschickert, denn jedes mal wenn man sich extra gegen eine Böe gestemmt hatte war die plötzlich weg!Nach dem steilen Stück kamen wir in das vorletzte Stück Moor, (relativ trocken) um dann, nach einer kurzen Rast in Littlebeck eine Weile im Wald (recht nass) unterwegs zu sein. Nach dem Wald gab es zur Abwechslung noch mal Moor und nasse Füße! Den Part werde ich definitiv nicht vermissen! Nach einer unabsichtlich leicht abgeänderten Route durchs Moor kamen wir durch Hawsker durch, um zum Finale direkt an der Küste lang in Robin Hoods Bay, gegen 18 Uhr anzukommen. Erschöpft aber Glücklich dippten wir am Strand unsere Füße in die Nordsee und verabschiedeten uns von unseren Pebbles. In der Wainwright Bar tranken wir ein Bier auf unsere Leistung!Unser Bier haben wir uns sicherlich heute verdient 😉Ein ganzes Land, 192 Meilen und ein bisschen was, haben wir zu Fuß bewältigt, YES!!!Wir sind gefühlten Millionen von Schafs und Kuhkötteln im Slalom ausgewichen haben unzählige Weiden, Felder und Wiesen überquert und sind Meister im Tore öffnen inklusive der unterschiedlichsten Mechanismen geworden. Hatten unseren Spaß bei den verschiedenen überkletterungs Möglichkeiten von Zäunen und Bahnstrecken und Natürlich auch bei den engen Mauerdurchgängen. Sind allen Schafrassen begegnet die es zu geben scheint und haben zum Glück keine schrecklichen Erlebnisse mit Kühen gehabt! Haben gelernt das man am besten immer ein Päckchen Erdnüsse dabei hat, das zwei paar Socken ein Paar zu wenig ist, Regenklamotten immer Griffbereit sein müssen und das man lieber dreimal zu viel auf Karte und Kompass schaut als einmal zu wenig!Werde ich so eine Tour wieder machen?! Auf jeden Fall! Auch wenn es anstrengend war und ich doch an bzw. teilweise über meine Grenzen kam, die Antwort ist ein eindeutiges JA! Sehr gerne wieder und genügend Ideen spuken auch schon im Kopf herum O:)










































