Als wir gestern ins Zelt krabbelten merkten wir schon das die Nacht kalt werden könnte. So kalt das es friert hatte uns dann doch überrascht … Bodenfrost unglaublich!! Eingemummelt in Decke und Schlafsack machten wir uns im Zelt Frühstück, um gestärkt die anstrengende Etappe angehen zu können. Devils Staircase stand heute an, mit der höchste und steilste Punkt des WHW. Hatten wir beim Aufstieg schon eine tolle Aussicht auf
das Tal aus dem wir kamen, war das was uns oben erwartete an Ausblick einfach nur noch super schön!! Klar gab es dann erst mal das obligatorische „jeah wir sind oben“ Foto, natürlich auch mit Elmo. Der kleine ist ganz tapfer ohne zu klagen und murren bisher mit uns mit gewandert, da hat er sich auch ein eigenes Foto verdient 😉 Der Abstieg ging bös auf die Knie und Knochen, zuerst sehr steil und später zog er sich wie Kaugummi über einen breiten Schotterweg auf dem sich verdammt schlecht laufen lies. In Kinlochleven endlich angekommen enterten wir gleich den ersten Campingplatz am Ortseingang. Nach der heißen Dusche gab es eine Runde kreatives Campingkochen, aber dazu später noch ausführlichere Info’s 🙂
P.s. Auf dem Campingplatz konnte man Hobbit Lodges Mieten, die sahen total knuffig aus! Leider war nichts mehr frei da hier Ferien sind.

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Nach einer etwas frischeren Nacht frühstückten wir im Zelt mit Tee, Kaffee und selbst gemachten Porridge. Nach der allmorgendlichen packerei gingen wir nochmal zum Hotel zurück um Wasser zu holen und einmal durchs Bad zu huschen. Ok um das auch nutzen zu können/dürfen mussten wir noch eine zweite Runde Kaffee und Tee trinken, passt schon 😉
Später als die Tage davor starteten wir unsere Etappe. Was aber kein Problem war sollte
es doch eine leichte Strecke sein. Unterwegs hatten wir auf der einen Seite lauter Hügel und Berge im Blick, teilweise noch mit Schneeflecken, und auf der anderen Seite das flache Moor. Am Kings House Hotel angekommen, mitten im Nirgendwo, stellten wir auf der Camperwiese erstmal unser Zelt auf ehe wir uns in die Climber Bar verkrümelten. Trotz gutem Wetter war es verflixt frisch dort! In der Bar war es den ganzen Abend ordentlich voll, dadurch teilte man sich auch mal einen Tisch mit anderen. So lernten wir ein Paar mit Hund (Jessie) kennen und hatten sehr viel zu lachen. -
Nach einem ausgiebigen Camperfrühstück (ok wir haben dafür die vorhandene Küche genutzt) ging es weiter mit der nächsten Etappe. Ein ganzes Stück waren der Fluss Fillian und der West Coast Railway unsere Wegbegleiter die wir auch einige male über oder unterqueren mussten. Die eine Bahnunterführung war so niedrig das selbst ich Pimpf gut in die Knie gehen musste um durchzukommen. Fragt nicht wie die anderen beiden Mädels da durch gekrabbelt sind ;-)! In Tyndrum nutzten wir die letzte Möglichkeit für die nächsten Tage um unsere Vorräte aufzustocken da auch zwei mal fast Wildcamping (in der Nähe von einem Hotel) angesagt ist. Kurz vor Bridge of Orchy fuhr der Hogwarts Express … ääh … der West Coast Railway mit einer Dampflock an uns vorbei. Nach einem frühen Abendessen ging es an die letzten zwei Meilen des Tages nach Inveroran. Dort hatten wir noch einen netten Abend in der total knuffigen Walker Bar.
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War der gestrige Morgen schon furchtbar mit den Mücken so war er heute eine Katastrophe! Das Vorzelt war so voller Mücken das es stellenweise schwarz war! Schnell entschieden wir uns in der Bar des Campingplatz zu frühstücken so packten wir unseren Krempel und dann ging es nach dem Mückenfreien Frühstück los. Eine Weile folgten wir dem Fluß Falloch der uns nach einer ordentlichen Steigung zu den Falls of Falock führen sollte. Schon darauf eingestellt das es anstrengend wird folgten wir dem Pfad der sich leicht den Hügel hochschlängelte. Dabei kamen wir schon an ein
paar schönen Wasserfällen vorbei. Nach dem die erwartete Steigung als nicht kam schauten wir uns die Karte nochmal genauer an und mussten dabei feststellen, wir waren schon lange an dem Fall vorbei!! Entsprechend hatten wir die Steigung schon hinter uns, unglaublich!! Für ein spätes Mittagessen machten wir einen Abstecher nach Crianlarich. Mit frischer
Energie machte uns so auch der zweite Anstieg nicht so viel Mühe wie erwartet. Kurz vor unserem Campingplatz kamen wir noch an den Ruinen der St. Fillian Priory vorbei. In Auchtertyre angekommen konnten wir tatsächlich komplett Mückenfrei den Abend und die tolle Aussicht geniessen. Später wurde es allerdings bitter kalt so das wir uns schnell in die warmen Schlafsäcke packten. -
Der heutige Start war vom Wetter her genauso trübe und vernieselt wie der vorherige Tag geendet hatte. Naja die Regenklamotten wollen ja auch mal genutzt werden 😉 wobei ja das wichtigste Ausrüstungsstück mittlerweile unser ’schickes‘ Kopfnetz ist! Es schaut zwar total dämlich aus hilft aber gegen die penetranten Mücken ganz gut. Wegen diesen blöden Viechern zwischendurch Pause machen fast unmöglich und so legten wir heute unseren ersten Stopp erst nach etwas mehr als der hälfte der Tagesetappe ein. Dieses Stück war schon anstrengend genug alleine dadurch das sich nur ein schmaler Pfad über Steine, Wurzeln und Felsen hoch und runter am Ufer langschlängelte. Sobald wir aber langsamer wurden hatten wir die Schwärme wieder um uns. Also war die Taktik immer in Bewegung bleiben und jeden Stopp sorgfältig vorbereiten. Nacheinder war das Ärmel/Hosenbeine runter krempeln, Kopfnetz aufziehen, alle Schlupflöcher dicht machen und dann erst stehenbleiben!! Ok mittlerweile haben wir auch genug Übung zu essen, trinken und Jacke ausziehen ohne stehen bleiben zu müssen. Mittagspause machten wir dann in einem Boothy, einer schlichten Hütte, die auch für Übernachtungen frei zur Verfügung stehen. Mit dem zweiten Abschnitt heute mussten wir uns von Loch Lomond verabschieden, das aber mit einem tollen Ausblick!! Viel früher als erwartet kamen wir am Campingplatz an und hatten so noch genügend Zeit ins Drovers Inn zu gehen. In diesem Pub hat schon Rob Roy vor etwa 250 Jahren genächtigt. Viel geändert hat sich seit der Zeit an der Inneneinrichtung scheinbar nicht 😉 war trotzdem gmütlich dort.
Mit diversen Mau Mau Runden ging der Abend lustig zu Ende.







