• Unsere Wegmarkierung
    Elmo mit Schloss/Burg Waldeck
    Aussichtspunkt – Waldeck
    Herausforderungen auf dem Weg

    Heute ging es endlich los mit unserer neuesten Wanderung. Einmal rund um den Edersee, etwa 68km auf und ab, auf größtenteils schmalen Waldwegen und breiteren Pfaden oder kurz auf ganz schnöden Straßen. Das bestellte schöne Wetter ist auch gestern schon pünktlich angekommen und das hätten wir gerne auch die nächsten Tage noch O:)
    Das erste Stück führte vom Campingplatz, direkt am See, hoch zum Schloss von Waldeck mit einer tollen Aussicht über den See! Okay die tolle Aussicht hatten wir von so gut wie jedem hohen Punkt auf der Strecke heute, aber mit dem Schloss direkt vor der Nase hatte einfach was :). Unser Wanderkumpel Elmo war natürlich wieder mit von der Partie, ohne laufen wir doch nicht los. Er ist wie immer mit perfekter Aussicht aus dem Rucksack lächelnd mitgelaufen. Von Waldeck aus zog es uns dann wieder größtenteils durch den frühlingshaften Wald bis nach Hemfurth. Manches mal war auf den Wegen noch eine zusätzliche Herausforderung in Form von querliegenden Baumstämmen zu bewältigen. Was auch schon mal in lustigen kraxelaktionen mit lachflash endete. In Hemfurth legten wir dann eine Mittags/Kaffepause ein und genossen einfach nur den Sonnenschein. Das nächste Ziel des Tages, sollte optimalerweise Asel- Süd werden, alternativ passt auch bis Bringhausen, je nachdem wie wir mit der Zeit noch auskommen. Da unser Start heute nicht ganz so früh war wie geplant und wir ja noch zurück zum Campingplatz kommen wollen per Sammeltaxi. Es ist dann doch „nur“ Bringhausen geworden, was aber schon fast ein Drittel des Gesamtweg mit etwa 21km ist. Für den ersten Tag schon eine gute Leistung! Jetzt warten wir auf unser Sammeltaxi und beschließen den Tag ganz gemütlich auf unserem Campingplatz. 

    Erste Etappe geschafft, nun noch warten auf das Sammeltaxi.
  • unterhalb der Münzenburg

    … Jakobsweg bin ich tatsächlich am Osterwochenende schon gelaufen.Yeah, der Startschuss ist also gefallen! Auch wenn ich noch so überhaupt nicht weiß wann und wie ich den Rest angehen möchte und kann! Theoretisch waren es etwa drei Kilometer auf dem Abschnitt der Region Vogelsberg … rein praktisch waren davon zwei Kilometer in die entgegen gesetzte Richtung also ist meine bisherige Bilanz minus ein Kilometer und das über zwei Tage gelaufen … na toll, so wird das ja nie was!

    Münzenburg

    Wer jetzt aufhorcht, wie Jakobsweg hier bei uns?! Ja der läuft sogar fast vor der Haustür lang, also besser gesagt eine der vielen Möglichkeiten den Weg zu gehen. Besagtes Stück vom Wochenende führt an der Münzenburg vorbei bis Butzbach und das deutlich ausgeschildert.
    Abgesehen von dem klitzekleinen Stück auf dem Pilgerweg war der Rest der Wanderung – Gambach Butzbach und wieder zurück- natürlich auch sehr schön und vom Wetter her überraschend gut. Was mich auch freut ist das meine Kondition trotz der langen Sportpause doch immer noch erstaunlich gut ist, die nächsten Wandertouren können also kommen.

    Münzenburg von  Butzbach aus gesehen
    Butzbach

    Klar sind unterwegs auch wieder ein paar hübsche Fotos entstanden. Ich geh doch nicht ohne meine Kamera los! 😉

    Immer diese Paparazzi!
  • Mit Sonnenschein und ein wenig Wind starteten wir am Morgen unsere Stadtbesichtigung. Wie in Glasgow nutzten wir auch hier den roten Hop on Hop off Bus. Auf der ersten Runde durch Inverness, vorbei an unzähligen Kirchen und jeder menge Brücken, verschafften wir uns erst mal einen Überblick um dann zu entscheiden was wir uns anschauen wollten. Das erste wo wir dann landeten war Leakey’s, Schottlands größte Second Hand Buchhandlung, in einer alten umgebauten Kirche. Als wir den ersten Blick durch die Tür warfen war der erste Kommentar nur wow, gefolgt von das ist gefährlich hier drin! Tja, drei Bücherwürmer im Paradies und dieses Paradies hat auch noch ein tolles Café ;-)! Viel zu kurz und doch später als geplant verliesen wir die Buchhandlung wieder und machten uns auf den Weg zur Kathedrale. Wir schlenderten am Fluss Ness entlang zur St Andrews Cathedral und wunderten uns etwas über die vielen Polizisten dort. Schnell fanden wir heraus die Kathedrale war für Besucher geschlossen wegen royalem Besuch, Prinzessin Anne. Na gut dachten wir uns und beobachteten das ganze während wir auf unseren Bus warteten. Der nächste Stopp war die Floral Hall, ein Botanischer Garten klein aber fein! Ein Blick auf die Uhr zeigte das es langsam Zeit wurde den Mietwagen abzuholen. Laut der Touri Info bräuchten wir etwa 20 Minuten zu Fuß und da würde kein Bus fahren. Mmmh die 20 Minuten hatten gestimmt nur das mit dem Bus nicht, egal wir sind ja jetzt trainiert ;-). Nach einer ersten abenteurlichen Rückfahrt in die Stadt (waaah linksverkehr!!) machten wir uns einen schönen Abend im Bazpackers.

  • Nach dem gestrigen Start
    schlauer geworden, schauten wir heute erst nochmal in die Karte 😉
    Immer nur der Straße folgen bis zum Kreisel in Fort William, kein Problem das bekommen wir hin. Am Kreisel begrüßte uns direkt das Schild mit dem offizielen Ende des West Highland Ways, jipiieh geschafft! Nach dem Gruppenfoto, natürlich auch mit Elmo, holten wir unsere Zertifikate ab. Diese bekamen wir einfach so kommentar los zum selbst ausfüllen in die Hand gedrückt. Ein komisches Ende für die Wanderung :-S! Nach einem kurzen Ausflug in die Fußgängerzone suchten wir den Bus nach Inverness, was nicht schwierig war. Die Fahrt ging unter anderem an Loch Lochy und Loch Ness entlang und es fing an zu regnen, leider 😦 In Inverness angekommen suchten wir uns erstmal eine Unterkunft und landeten dann mitten in der Stadt im Bazpackers ein schnuckeliges kleines Hostel. Nach einer kurzen Übersichts Runde in der Stadt, kochten wir uns lecker Abendessen und machten es uns im Gemeinschaftsraum gemütlich.

  • Als wir morgens starteten gingen wir zurück zu dem Abzweig an dem wir Gestern den WHW verlassen hatten. Nach einer wunderschönen Runde über Stock und Stein landeten wir etwa nach 15 Minuten wieder in Kinlochleven gar nicht so weit weg von unserem Campingplatz, toll!!! Da der Weg bisher immer klar und deutlich war und gut markiert, hatten wir uns den Blick in die Karte gespart … möp dumm gelaufen. Der weitere Weg führte uns aus dem Ort raus und dann gefühlt für Stunden nur noch nach oben! Nach der scheinbar endlosen Steigung ging es endlos weiter auf der alten Militärstraße. Irgendwie zog sich der ganze Tag so dahin bis zum ersten Highlight, Ben Nevis! Endlich konnten wir einen ersten Blick darauf werfen und er war nicht wolkenverhangen 🙂 Müde erreichten wir gegen sieben Uhr endlich unseren Campingplatz am Fuß von Ben Nevis. Nach einer weiteren kreativen Kochrunde fielen wir todmüde in unser Zelt.