• Es war ein schöner Wandertag im Vogelsberg, auch wenn wir nicht immer auf dem eigentlich geplanten Weg geblieben sind, haben wir das Ziel doch getroffen.
    Startpunkt war die Niddatalsperre mit Ziel Hoherodskopf auf dem Fernwanderweg E3 bzw. dem Vogelsberger Jakobsweg mit dem blauen Kreuz und/oder dem Muschelymbol als Wegmarkierung. Das klappte am Anfang auch recht gut bis wir in eine „Umleitung“ geschickt wurden wegen einem Mountainbike Rennen. Egal, es waren schöne Wege durch Wälder und entlang an bunten Wiesen mit meist moderaten Steigungen 😉 Das Wetter hat super mitgespielt und Zeit genug war auch da für die Strecke. Das Ziel war aus der Ferne meistens gut zu sehen und genug Wege vorhanden um dort anzukommen. Ein rundherum schöner Tag!

    Der Weg ist das Ziel O:)

    Die „Umleitung“ in Form eines freundlichen Streckenpostens schickte uns direkt auf den Jakobsweg

    Überall bunte Wiesen
    gute Fernsicht – Frankfurt
    Das war tatsächlich ein Weg, auch wenn es nicht danach ausschaut.
    Das Ziel schon in Sicht.

    So gut wie geschafft nur noch über die Wiese 😉

  • Ja, es war auch matschig 😉

    Ja ja … wenn es mal wieder etwas länger dauert mit der Bildbearbeitung aber sie kommen ja jetzt O:)

    Unser Wanderrömer

    Es war ein wunderschönes letztes Märzwochenende an dem statt die Musik dann doch die Natur im Vordergrund stand. Auch wenn man fremden Männern nicht folgen soll, hatten wir die Warnung ignoriert und sind dem netten Wanderrömer und seiner Beschilderung einmal rund um die Burg Ramstein gefolgt. Vorbei an der Genovevahöhle und der Klausenhöhle. Das Wetter war Top und die Zeit uns recht egal und so hängten wir zum Abschluss noch einen Abstecher zu den Butzebachertal Wasserfällen drann. Hach war das schön!!!

    Burg Ramstein

    Such das Tierchen 😉
    Nein, wir hatten keinen Frost!

  • Manchmal hat man ja echt einen dicken Knoten im Hirn! Ich muss glaube ich aber erst mal ein wenig ausholen zur Erklärung. Nach zwei tollen Wanderungen mit Rucksack in England und Schottland , war es dann doch an der Zeit sich nach einem neuen Rucksack umzusehen.

    Mein alter ist zwar noch soweit in Ordnung, ok etwas mitgenommen mittlerweile, aber … ja es gibt immer ein aber ;), ich bin schlicht und einfach mit den Einstellungen der Gurte am Limit.Was nicht unbedingt optimal ist. Drei Ansprüche hatte ich an den neuen Rucksack (abgesehen davon das er halt zu mir passen muss):
    a) Er sollte nicht schwerer als der alte sein!
    b) Seitentaschen/netze für z.B. Trinkflasche,  Kleinkram, sonstiges.
    c) Einen Extrafach für Schlafsack und Isomatte mit entsprechender Öffnungsmöglichkeit von vorne/unten.

    Nach kurzer Suche hatte ich auch recht schnell einen Rucksack gefunden, der Super passte und auch die Voraussetzungen  b+c erfüllte aber schwerer ist, doof, doof!  Also ging die Suche noch etwas weiter. Nach diversen anderen Anproben sagte ich mir dann sch*** drauf das der andere ca. 100 – 200 Gramm schwerer ist  (nicht lachen, das ist viel!) , dafür sitzt er einfach gut und ich fühl mich wohl damit! Nachdem die Entscheidung gefallen war dauerte es auch nicht mehr lange und das lila Teil war meins. Jaaaaa ich weiß die Farbe ist diskussionswürdig aber ich denke mir das schön … ich werde wenigstens selbst bei schlechtem Wetter gesehen und es passt farblich zu meiner Regenjacke …. oh Gott ich Mädchen!

    Nein, das ist noch nicht das Ende der Geschichte O:) vor ein paar Tagen ist mir dann gedämmert, der neue Rucksack ist gar nicht schwerer!!! Was ich überhaupt nicht bedacht hatte ist die Regenhülle! Denn die ist bei dem neuen integriert und bei meinem alten musste ich das Gewicht zusätzlich rechnen ….tja,  wenn man mal wieder ein Knoten im Hirn hat, zum Glück hat er sich ja noch rechtzeitig vor der nächsten Tour aufgelöst 😉

    Foto: F.H. – Schottland/West Higland Way  2012

    Foto: F.H. – der alte Rucksack
    Das ist der neue 🙂

  • Endspurt!! Nach einer leider sehr regenreichen und kühlen Nacht machten wir uns nach einem ordentlichem Frühstück heute morgen etwas früher auf die Socken. Gut ausgerüstet mit Regenhose und Jacke bereiteten wir uns an der Bushaltestelle in Asel darauf vor, das letzte Stück vom Urwaldsteig in Angriff zu nehmen. Um einen Wanderer geschrumpft (unser junger Mann hatte leider noch einen anderen Termin) setzte sich unsere kleine Gruppe in bewegung mit erstem Teilziel Scheid  … mit den aufgesetzten Kapuzen hatte das was von den Mainzelmännchen 😀

    Auf dem Knorreichenstieg
    Ein recht schmaler Pfad

    Die ersten Meter/Kilometer waren schon fast langweilig da wir uns auf einer „Wanderautobahn“ bewegten (sehr breiter, gerader Waldweg, der Name kommt von F.). Die Wanderautobahn wich aber zum Glück recht schnell einem schmalen, gewundenen Pfad, der natürlich Bergauf führte was auch sonst aber wenigstens nur mit einem leichten Anstieg. Mit dem schmalen Pfad betraten wir auch den sogenannten Knorreichenstieg, der uns sogleich auch in eine  zauberhafte Märchenlandschaftlandschaft entführte. Verknotete und verschlungene Bäume ragten von allen Seiten in den Weg hinein und das grüngrüne Moos auf den Steinen und Bäumen zusammen mit dem regnerischen Licht kurbelte sofort unsere Phantasie an. Das sah aber auch verwunschen und mystisch aus dort! Tja und fast am höchsten Punkt angekommen begrüßten uns dann auch mehrere Steinmännchen und nach der Kurve kamen wir dann endgültig in Camelot an 😉

    Lauter Steinmännchen 🙂
    Camelot – Ohne Merlin und Arthur
    Verdammt! Umleitung auf den letzten Metern

    Da aber weder Merlin noch Arthur um die Ecke kamen und der Traumprinz (egal ob auf einem Schimmel, Rappen oder  Motorad) auch auf sich warten lies, zogen wir auf nassen Sohlen weiter auf unserem Pfad. Es war ja auch viel zu nass und kalt um noch weiter in der Gegend rumzustehen 😉 Am frühen Mittag erreichten wir, trotz einer Umleitung kurz vor Ziel mit gefühlt Senkrecht nach oben gehendem Weg, Scheid. Dort machten wir dann zum trockenlegen und aufwärmen eine kurze Rast in einem Cafe/ Bistro oder was auch immer … *g* und ja manchmal schlägt Werbung doch voll und ganz ein bei mir … die auf einer Tafel beworbene heiße Waffel mit Erdbeeren und Sahne war seeeeehr lecker!!

    Sind wir jetzt in Mittelerde?!

    Nach Scheid ging es in ziemlichen Schleifen und Kurven weiter nach Nieder Werbe.Es ist schon faszinierend wie sich innherhalb von ein paar Metern die Landschaft um einen herum völlig verändern kann. Waren wir vorher in einem Märchenwald unterwegs so durchquerten wir jetzt von den Bäumen und der Umgebung her  eher Mittelerde oder sowas in der Art. Weder Hobbits noch Orks sind uns begenet, also waren wir wohl immer noch auf dem richtigen Weg  😉

    ähm … ja… welche Richtung?

    Viel schneller als erwartet stolperten wir schon fast über Nieder-Werbe, mit einem Blick auf die Uhr entschieden wir spontan, wir machen nochmal einen Kaffestopp.
    Genug Zeit hatten wir dafür und das Wetter hatte sich noch nicht gebessert. Auf zum Endspurt! Ordentlich aufgewärmt, es war aber auch verflixt kalt heute, flogen die letzten Kilometer nur noch so an uns vorbei und wir erreichten in gefühlt rekordverdächtiger Geschwindigkeit unseren Ausgangspunkt.

    Runde vollendet!

    Jetzt war es wirklich nur noch ein Katzensprung, vom Katzenstein aus bis zum Campingplatz und es ging nun wirklich nur noch bergab! Nach der heißen Dusche hatten wir noch einen entspannten Spätnachmittag und Abend bei Tee, Knabbereien und diversen Runden Memory 🙂
    Morgen soll es dann noch auf die Sperrmauer und zum Tree Top Walk gehen und dann ist schon wieder die Heimfahrt angesagt! Wo ist die Zeit geblieben?!


  • Pause auf der Strecke
    Wo ist der Weg – such dir einen 😉

    Heute Morgen ging es mit einer spannenden und unterhaltsamen Fahrt im Sammeltaxi zurück nach Bringhausen unserem heutigen Startpunkt. Gut in Bringhausen angekommen, ging es über den Zubringerweg fünf Seenblick, der eigentlich nur vier zeigt, wieder auf unsere Hauptstrecke mit erstem Ziel Asel – Süd. Die ersten Kilometer waren dann auch wieder ein stetes auf und ab und führten uns durch ein Stück Urwald. Von irgendwo muss ja auch der Name Urwaldsteig herkommen 😉 Besagtes Stück wird einfach komplett der Natur und seinen Gewalten überlassen und schaut auch teilweise so aus, wie in einer anderen Welt.

    Noch hält das Wetter halbwegs

     Asel- Süd hatten wir dann auch nach fünf anstrengenden Kilometern quasi erreicht aber dann rechts liegen gelassen, da wir keinen Abstecher in den Ort selbst machen wollten. Auf nun breiteren und nur noch sanft ansteigenden Waldwegen folgten wir mehr oder weniger einem kleinem Bächlein (oder auch Rinnsal) bis nach Kirchlotheim. An der Grillhütte legten wir nur einen kurzen Boxenstop ein, zum einen weil das Wetter schlechter wurde und zum anderen wollten wir in Herzhausen erst richtig Pause machen, in einem netten Cafe. Gesagt getan die paar Kilometer waren bis zum nächsten Ort ruckzuck gelaufen und wir sind knapp noch vor dem Regen ins Cafe gestiefelt.

    Verdammt der Wetterbericht hatte recht mit Regen 😦

    Dort schauten wir dann skeptisch dem immer stärker werdendem Regen bei Waffeln und Kuchen zu. Da der Regen keine anstalten machte wieder aufzuhören, packten wir seufzend dann nach der Stärkung unsere Regenklamotten aus um weiter zu gehen. Es war soweit auch ok trotz Regen und zum Glück haben wir ja die Regenklamotten immer mit eingepackt. Das letzte Stück bis Asel war mit seinen breiten Wegen deutlich zu erkennen und einfach zu laufen … ok Asel selbst war dann etwas schwieriger zu finden mit seiner Handvoll Häuser 😉 Nach einer kleinen Ehrenrunde um das Dorf wurden wir dann doch fündig und lernten Unterwegs noch zwei Wanderer kennen. An der einzigen Dorfhaltestelle buchten wir dann per Telefon erst mal unsere Fahrt, mit dem Sammeltaxi, zurück nach Waldeck. Um die Wartezeit zu überbrücken (wir hatten gerade so das vorherige verpasst) und nicht im Regen stehen zu müssen, verzogen wir uns in den Gasthof ganz in der Nähe und gönnten uns ein leckeres frühes Abendessen. Kurz darauf kam unsere Wanderbekanntschaft noch dazu und wir hatten eine lustige Runde. Nach der Rückfahrt zum Campingplatz legten wir erstmal unsere Klamotten und Handtücher trocken. Tja die Handtücher hingen eigentlich außen am Zelt auf der Leine zum trocknen, sehr doof wenn es zwischenzeitlich anfängt zu regnen! Zum Glück hats einen Trockner in der Campingküche der dann auch schnell in Betrieb genommen wurde! Heute haben wir gute 25 Kilometer geschafft und somit zwei drittel hinter uns, wow! Den Rest schaffen wir morgen auch noch 🙂