• Heute stand die erste „Berg“ Etappe an (nicht lachen). Nach einem weiteren ausgiebigen ‚full english breakfast‘, diesmal die vegetarische Version, ging es zurück auf die Strecke. Unsere erste „Bergbesteigung“ von 362m wollte bewältigt werden. Ganz nach dem Motto ‚Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen‘, setzten wir einen Fuß vor den anderen und stürmten … Ok, besser gesagt erreichten wir ohne 

    Umwege Dent, den ersten Gipfel! Die Aussicht war einfach nur Toll. Nach dem zweiten Gipfelchen ging es durch ein recht feuchtes Gebiet ehe es schon wieder an den sehr steilen Abstieg ging.
    Unten lebend angekommen, machten wir erst mal eine kurze Pause und unterhielten uns mit einer Gruppe aus Amerika (zwei Ehepaare), die wir schon am ersten Tag getroffen hatten. Nach dem unsere Knie aufgehört hatten zu zittern vom Abstieg, führte der restliche Weg relativ Eben durch ein Tal in den National Park ‚Lake District‘. Kurz vor Ennerdale Bridge machten wir einen Stopp um schon mal unser Zelt auf der Low Cock How Farm aufzubauen. Die letzte eineinviertel Meile ging es dann locker ohne Gepäck nach Ennerdale rein um etwas zum Essen Einzukaufen. Im Ort mussten wir dann feststellen das es keinen Laden gibt. Im nächsten Pub waren die Leute so nett und verkauften uns ein paar Getränke und Snacks zum mitnehmen. Wieder auf der Farm angekommen, gab es Abendessen (lecker Risotto) und eine Runde Mensch ärgere dich nicht als ruhigen Ausklang. Morgen steht die erste Tour über 20km an, da wir zwei kurze Etappen zusammenlegen!
    Gelaufene Strecke Heute: 5,5 Meilen + 1,25 Extra 
    Blasen bisher: eine.
    Gute Tat des Tages: Wir haben Elphaba, eine junge Katze, adoptiert.

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    Today we climbed our first „mountain“. After another – this time vegetarian – ‚full english breakfast‘, we were taken back to Cleator. On our first ascent, we had to get up to 362m. True to the motto „Slowly but surely wins the race“ (which would be something like „Squirrels feed themselves drudgingly“ in German), we put one foot in front of the other and rushed to… okay, we reachedDent’s summit – our first one! The view was simply fantastic. After the second little summit the path went through slightly boggy terrain followed by a steep descent. Once having got to the bottom alive, we made a quick stop and chatted with a group of Americans (2 couples) whom we had already met the previous day. When our knees had stopped trembling after the hard descent, we continued on a level path in the valley, entering Lake District National Park. Shortly before reaching Ennerdale Bridge, we stopped to put up our tent at Low Cock How Farm. This way, we could walk the last 1 1/4miles to Ennerdale without our backpacks. Unfortunately, we discovered that there were no shops in the village. So we stocked up on soft drinks and snacks at the local pub. Back at Low Cock How, we had dinner (Risotto, yum!) and played some rounds of Ludo/Sorry!/Frustration!/whatever. Mensch ärgere dich nicht. Tomorrow will be the first day of more than 20k, since we combined two short legs.


    Distance Covered: 5.5 miles + 1.25 bonus miles
    Blisters: one.
    Good deed of the day: we adopted Elphaba, a stray kitten.





  • Der morgen fing zum Glück trockener an wie der gestrige Abend geendet hatte. Nach ein wenig umgepacke und alles regensicher in Plastiktüten verpacken und verstauen ging es zu unserem ersten ‚full english breakfast‘, ja das mit den Bohnen und Würstchen. Nach dem Besuch im kleinen Dorfladen für Wasser und Kleinigkeiten zum Mittagessen, machten wir uns auf den Weg zum Strand um den Anfang zum Coast to Coast Walk zu finden. Am Strand hat sich dann jeder von uns einen 

    Kieselstein (Pebble) ausgesucht und in die Tasche gesteckt, die wandern jetzt mit uns mit bis zum Ende :-). Was wir dabei vergessen hatten/nicht wussten, war die Füße in die Irish Sea zu dippen … ups. Nach den üblichen Erinnerungsfotos am Startpunkt ging es los, mit den Rucksäcken bepackt führte uns das erste Stück immer schön an der Küste lang. Immer links von uns das Meer und die steile Küste ging es lauter Hügel rauf und runter und über einige Schaf und Kuhweiden drüber weg. Nach dem Küstenstück führte uns der Pfad ins Landesinnere, bye bye Meer! Nach einem eher ungeplanten Umweg über eine weitere Schafweide *hust* und erfolglosem Versuch über Bahnschienen zu kommen ,wir haben in dem Regenschauer halt einen Wegweiser übersehen kann ja mal passieren ;-), sind wir wieder auf dem richtigen Weg gelandet. Ohne weiter Zwischenfälle ging es weiter bis Moor Row. Dort legten wir einen spontanen Kaffee/Tee Stop im ‚Walkers Pop in Café‘ ein. Nach einem netten Plausch und der Festellung laufen ohne Rucksack, nach diversen Meilen mit, ist seeehr komisch! Es fühlt sich ähnlich an wie auf einem Schiff auf See zu laufen. Eine weitere Meile später waren wir in Cleator angekommen und wurden dort abgeholt um zu unserer Unterkunft einem netten kleinen Hotel, zu kommen, die etwas außerhalb liegt.
    Gelaufen sind wir 8,5 Meilen und keiner hat Blasen an den Füßen!
    Ohrwurm des Tages: Der Sonne entgegen von Jasper
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    Fortunately, the next morning was less wet than the evening before. We rearranged our things, wrapped them in plastic bags to keep them dry, and then went to have our first ‚full english breakfast‘. Yes, the one with beans and sausages. After a short trip to the village shop where we bought water and a few snacks for lunch, we went to find the official start of the coast to coast walk on the beach. Once there, each of us collected a pebble and put them in our bags. The pebbles would accompany us till the end of our trip :-). What we forgot / didn’t know was to dip our toes into the Irish Sea… oops. After the obligatory group pictures at the starting point, we set out on our trip along the coastline, heavy backpacks and all. With the sea and the steep cliffs to our left, we walked up and down a number of hills, across several meadows with sheep and cows. After the part along the coast, our path turned inland: bye bye Sea! After a rather unplanned detour across another meadow *cough* and an unsuccessful attempt to cross rail tracks there (during a passing shower we had missed a signpost, these things happen… ;-)), we got back on track. Without further delay, we made it to Moor Row. There, we made a spontaneous stop for coffee/tea in the „Walkers ‚Pop In‘ Café“. We had a cosy chat with the owner and discovered that walking without a backpack already felt very strange! It was similar to walking on a ship at sea. A mile further on, we reached Cleator where we had arranged for a pick up to our accommodation, a small and nice hotel a little distance from Cleator.


    We walked 8.5 Miles and nobody’s got blisters.
    Song of the day: Der Sonne entgegen (Jasper)

  • Endlich geht es, nach einer doch sehr kurzen Nacht los. Dank unserem tollen Fahrer sind wir sicher und mit genügend Zeitpuffer am Frankfurter Flughafen angekommen. Nach pünktlicher Landung in Manchester und dem ersten Teil der Zugstrecke, 

    konnten wir dem Zug in Lancaster leider nur noch hinterher schauen. Kein Problem es fahren ja noch ein paar in die Richtung in die wir wollen. In St Bees angekommen erwartet uns erst mal das typisch englische Wetter, Regen! Nach kurzer Orientierung finden wir unser Bed & Breakfast wo wir für Gardencamping angemeldet sind. Ratzfatz steht das Zelt und die nassen Sachen sind im Waschraum zum trocknen aufgehangen während wir uns zum trocknen ins nächste Pub verkrümeln. Warm, halbwegs trocken und mit gut gefüllten Bäuchen geht’s heute recht früh in die Schlafsäcke um morgen für die erste Etappe fit zu sein.
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    On your mark, ready, go!

    Finally, we’re on our way – after an extremely short night. Thanks to our wonderful driver, we arrived safely and on time at Frankfurt Airport. Without delay, we touched down in Manchester and got on our train to St.Bees. Unfortunately, all we saw of our connection at Lancaster station were the train’s rear lights. No major problem though since there were a few later trains going in the right direction. Having arrived in St.Bees, we were greeted by typical English weather: it was raining! After some orientation, we found our Bed & Breakfast where we were to do some „garden camping“. Quick as a flash, we had put up our tent and put our wet stuff in the farm’s laundry room. We ourselves went to the next pub to get dry. Warmed up, mostly dry and with food in our bellies, we climbed into our sleeping bags rather early in the evening to be ready for our first day.
  • Ok noch nicht ganz aber am Samstag geht es Endlich Los!!
    Das Zelt ist wieder trocken vom letzten Wochenende und muss nur noch wieder zusammengepackt werden, die Klamotten sind alle gewaschen und bereit gelegt genauso wie die restliche Ausrüstung. Regentechnisch hat ja alles schon mal den ersten Härtetest bestanden beim BBQ, zum Glück ;).
    Jetzt muss ich nur noch in den nächsten Tagen, das Kunststück vollbringen alles was ich mitnehmen muss/will auch in den Rucksack zu schaffen. Ich denke während dem Packen wird das eine oder andere doch noch nach dem Motto „brauch ich nicht“ Aussortiert werden.
    Wie schon im letzten Post geschrieben erwarten uns Runde 300km, genaugenommen sind es 285km laut Reiseführer, Umwege und Verlaufen ist dabei nicht mit eingerechnet, was wir Natürlich auch nicht vorhaben!
    Der Startpunkt vom Coast-to-Coast- Walk (C2C) ist in St Bees von dort geht es, auf der Karte immer nach rechts bis zur Robin Hood’s Bay.
    Laut der wetter.com Seite erwartet uns in England am Wochenende leichter Regen und die weiteren Tage hauptsächlich trockenes Wetter… verflixt warum geht mir nun das Lied „lass dich Überraschen…“ durch den Kopf?!
    Anyway, angedacht ist es, das alle paar Tage ein Lebenszeichen, zur Beruhigung unserer Familien und Freunde, per Blog von uns kommen soll wie z B. der aktuelle Kilometerstand und die Anzahl der bereits gelaufenen Blasen an den Füßen.
    Die Probe Anfang des Jahres aus London hatte ja gut geklappt, wenn es auch etwas mühselig ist auf dem Handy einen längeren Text zu schreiben (nein ich habe kein Smartphone will aber auch keins die Dinger sind mir zu empfindlich).
    Soweit so gut mehr gibt es erst mal nicht zu schreiben außer das ich es kaum erwarten kann das es Los geht *hibbel *!!!
    Ach ja noch das übliche, erwartet mal keine Postkarten von mir und freut euch wenn dann doch eine den Weg in den Briefkasten gefunden hat 😉
  • jetzt ist es noch eine Woche bis zum Jährlichen BBQ und tatatatataaaaa nur noch zwei Wochen bis es endlich in Urlaub geht, YES!
    Einige haben sicher schon mitbekommen das dieses Jahr bei mir England angesagt ist, zusammen mit Neele und Franzi soll es auf den Coast- to- Coast- Walk gehen, etwa 300km zu Fuß quer durch die Landschaft 🙂
    Die Ausrüstung ist komplett(denke ich) und die Klamottenwahl quasi festgelegt. Jetzt geht’s „nur“ noch darum den Kleinkram zu sortieren und auszusortieren was zuviel ist um dann doch noch mal alles umzuschmeißen und zum Schluß doch viel zu viel in den Rucksack zu packen 😉 Das Spielchen kennt glaube ich jeder wenn es um das Packen geht.
    Die Vorfreude ist auf jeden Fall Riesengroß 🙂