19.08.22 – Grasmere und Grisedale Tarn

Was ein schöner Start in den Urlaub. Das Wetter ist zwar recht wechselhaft und kann sich nicht so ganz entscheiden aber es passt schon. Morgens sind wir nach dem Checkout in die Kirche zum Frühstücken gegangen. O:) Ja wirklich in die Kirche und das war echt lecker dort.
Von der Checkliste kann ich das „Full Englisch Breakfast“ abhaken. Das ist erledigt und langt für den Rest des Urlaubs. Das ist erledigt und den nächsten Punkt – Shopping- haben wir als Mädels direkt mit erledigt. Der Lake District ist für Wanderer das absolute Shoppingparadies, ein Outdoorladen am anderen. Ausgestattet mit jeweils mit jeweils einer neuen Zipp-Off-Hose, eine Regenjacke für Steffi, einem Kuschelfleece und Socken für mich kann die erste Tour beginnen.
Achja, einen neuen Schlafplatz brauchten wir auch noch und so sind wir zur Jugendherberge und haben dort noch einen Platz zum zelten für zwei Nächte bekommen und uns gleich Häuslich eingerichtet.
Von hier sind wir bequem zur ersten Wanderung los. Das Ziel ist Grisedale Tarn eine kurze Strecke passend für den Nachmittag. Über die Höhenmeter legen wir lieber den Mantel des Schweigens. Begleitet von mähenden (geblöke trifft es besser) arbeiteten wir uns Stück für Stück Tongue Gill hinauf. Vorbei an Wasserfällen bis rauf zum Grisedale Tarn. Die Aussichten während dem Aufstieg sind wie immer der Hammer und durch die schnellen Wetterwechsel muss ich immer an mich halten nicht alle zwei Minuten stehen zu bleiben und schon wieder ein Bild zu machen. Zum Glück ist Steffi genauso verrückt. 😀
Oben am See war es viel zu windig um eine ordentliche Pause zu machen also fingen wir an ihn zu umrunden um einen Windgeschützen Platz zu finden. Fast am Ende der Rund fanden wir einen Punkt. Nicht super bequem dafür fast Windstill. Ein paar Schafe schielten neugierig um die Ecke was wir dort machten und zogen weiter den Berg hoch. Wir machten uns langsam an den Abstieg da wir doch länger gebraucht hatten als erwartet. Für mich beruhigend war, das ich noch weitere Wanderer sehen konnte. Wir sind also nicht die letzten die hier rumkrauchen. Ganz verrückte sind sogar erst aufegstiegen als wir hal den Fell wieder unten waren. Das wäre mir definitiv nichts, da hätte ich sorge das mir das Tageslicht davon läuft.
Nass aber glücklich, ja natürlich hat uns noch der Regen erwischt, sind wir an unserem Zelt angekommen.
Nach der heißen Dusche stand noch Abendessen und ein bisschen Entspannung an ehe wir uns in die Schlafsäcke einmummelten.

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