Via Degli Dei – 1. Etappe Bologna bis Prati di Mugnano

Die Nacht war warm und recht ruhig wobei ich nach der Anreise und dem Spaziergang durch Bologna so oder so gestern völlig platt ins Bett gefallen bin.
Nachdem die Rucksäcke gepackt waren machten wir uns auf den Weg in die Altstadt. Zum einen wollten wir noch frühstücken und zum „Startpunkt“ der Via Degli Dei am Piazza Maggiore. Da es keinen wirklichen Startpunkt dort gibt machten wir fix ein Foto mitten auf dem Platz und hatten gleich Kontakt mit den ersten Wanderern. Wie wir wollten sie den Götterweg gehen. Nach ein paar Engen Straßen ging es weiter durch endlos scheinende Arkadengäge Richtung Stadtgrenze. Definitiv schattiger wie an der Straße langzugehen. An der Porta die Saragozza angekommen fing der Portico die San Luca an. Wieder ein Arkadengang mit angeblich 666 Bögen und ca. 3,7 km lang. Ganz zu schweigen von der Steigung die rauf zu Basilika San Luca schon ordentlich war. Die Aussicht war toll und wir haben unseren ersten offiziellen Wegweiser entdeckt. Juhuu! Von hier geht es auf schmalen Pfaden wieder Bergab und dann weiter durch einen Park der fast übergangslos uns zum Fluss Reno führte. Dem folgten wir sehr lange auf meistens schmalen Pfaden die sich durch den Wald schlängelten. Nach einer kurzen Pause am ausgetrockneten Flussbett ging es zügig weiter bis wir irgendwann an einer Straße rauskamen. Der müssten wir nun erstmal Folgen. In einer Kurve hatten wir einen tollen Ausblick über das Tal und einen Fluss. Als wir stoppten um zu fotografieren kam eine ältere Frau auf uns zu und fragte ob wir was trinken und essen wollen. Ein kaltes Wasser nahmen wir gerne und sie fragte uns ob wir die Via Degli Dei gehen wir bejahen und alles weitere hatte ich dann nicht mehr verstanden. Das war zu schnell 😉 Ein junger Mann kam dazu und half übersetzen und schnell war klar es ging darum.wie weit wir gehen wollen und wo wir übernachten wollen. Das Angebot bei unserer angestrebten Unterkunft anzurufen nahmen wir gerne an und es stellte sich raus sie ist geschlossen. Verdammt aber gut das vorher zu wissen so fingen wir an umzuplanen. Mit der Einteilung war das jetzt gar nicht mehr so einfach. Am Abzweig nach Sasso Marconi machten wir dann für heute Schluss und bauten unser Zelt auf einer Wiese hinter einem B&B auf. Quasi erlaubtes Wildcampen, denn außer dem Platz zum zelten haben wir nichts weiter müssen aber auch nichts bezahlen 🙂 Eine Wahnsinns Aussicht kommt noch daz und vielleicht haben wir Glück und sehen die Sterne heute Nacht über uns.

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