9.999 Pfeifen und ein Dino

Wo ist eigentlich das Wochenende abgeblieben, ich bin doch gefühlt erst gestern losgefahren?!
Aber erst mal zurück nach London denn in den noch fehlenden zwei Tagen haben wir auch noch einiges gesehen. Den Samstagmorgen schlenderten wir als erstes über den Borough Market und wurden auch sehr schnell fündig. Bei den vielen Leckereien viel uns zwar die Auswahl erst mal schwer aber schnell war die Entscheidung gefallen neben Knabbereien für ein Picknick, auch noch gleich fürs Abendessen einzukaufen. Unser kleine Kochzeile in der Unterkunft wollte schlieslich auch mal genutzt werden 😉
Mit „leicht“ gefüllten Rucksäcken ging es dann weiter zur Fähranlegestelle an der Tower Bridge mit Ziel ein Boot nach Greenwich zu nehmen. Gesagt getan und ich hab die Fahrt auf der Themse auch tatsächlich ohne Probleme überstanden … ein leicht komisches Gefühl beschlich mich erst als ich auf dem Anleger etwas warten musste bis ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte. Das komische Gefühl war schnell wieder verschwunden und wir zogen los mit Ziel Observatorium, immer schön den Hügel rauf 😉 Dort unterhalb des Nullmeridian (der durch die Sternwarte geht) suchten wir uns einen schönen Flecken aus, um unsere mitgebrachten Decken für ein Picknick auszubreiten. Den weiteren Mittag spazierten wir kreuz und ein bisschen quer durch die Straßen von Greenwich und enteckten noch zwei Märkte, einen Antikmarkt und eine Kunsthandwerkermarkt. Abends wurde es dann gemütlich bei Wein und selbstgekochter Pasta mit Gemüse.
Was macht man an einem Sonntag morgen der leicht verregnet startet? Klar man sucht sich etwas aus was innen zu besichtigen ist. Unsere Wahl viel auf das National History Museum … auf die gleiche Idee kamen auch noch gaaaaaanz viele andere. Dafür das wirklich Massen an Leuten vor dem Museum angestanden haben um überhapt erst mal reinzukommen ging es dann aber doch recht flott vorwärts. Die große Eingangshalle alleine war es schon wert dort anzustehen! Nach einem Rundgang durch die Welt der Meeres und Säugetiere sind wir noch einmal durch die große Eingangshalle mit dem Dinoskelett gestiefelt um Bilder aus diversen Winkeln zu machen. Die Sonne lachte uns wieder entgegen als wir uns der Roayl Albert Hall näherten für die wir eine geführte Backstage Tour gebucht hatten. Eine erfreulich kleine Truppe war es und ein sehr gut aufgelegter Tourguide der uns direkt mal in die Royal Box führte damit wir Bilder vom Inneren der Halle machen konnten. Abends sollte dort ein Rockkonzert stattfinden und wir hatten für Bilder nur ein schmales Zeitfenster wegen der bald startenden Generalprobe. Die Zeit nutzten alle gut aus und mir vieldie rießengroße Orgel direkt auf. Auf meine Frage ob die Orgel noch viel genutzt wird strahlte der junge Mann und erzählte mit leuchtenden Augen: Oh ja! Sie wird regelmäsig zu Konzerten und Aufführungen gebraucht und entsprechend einmal die Woche gestimmt und gewartet. Es ist die siebt größte Orgel in England und hat 9.999 Pfeifen … die 10.000ste hat nicht mehr rein gepasst 😉 Die arme Socke die die ganzen Pfeifen zählen musste! Nach der Tour war es schon fast Zeit aus der Stadt wieder raus zu fahren. Nach einem kurzen Boxenstopp im Hard Rock Cafe (das lag auf dem Weg) kamen wir müde gegen acht Uhr in unsere Unterkunft an. Was uns überhaupt nicht abhielt noch zum nahe gelegenen Pub zu laufen um dort den letzten Abend in England ausklingen zu lassen, war das LECKER dort 🙂

Borough Market
Gleich gehts aufs Wasser
Geschafft wir sind da, gleich gibt es wieder festen Boden unter den Füßen
Cutty Sark

Unterhalb der Sternwarte
Ein ganz neues Barfussgefühl 🙂

National History Museum
Die große Eingangshalle mit dem Dino – was eine Menschenmenge

Royal Albert Hall
Was eine riesen Orgel!
Unsere letzte Nacht auf dem Land, total schnuckelig dort.

 P.S. Den ersten Blogeintrag von London habe ich nochmal leicht überarbeitet und es sind weitere Bilder dazu gekommen.

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