Nach dem Regen kam der Nebel. Konnten wir gestern noch am Horizont vom Campingplatz ein bißchen was erkennen, war heute direkt nach der ersten Camper Reihe schluss mit der Sicht. Entsprechend Zeit ließen wir uns beim fertig machen und Frühstücken.
Der kurzbesuch im Dorfladen war sehr erheiternt und erweiterte unsere Frühstücksauswahl.
Wie hatten ein klein wenig die Hoffnung das es noch aufklaren könnte bzw das wir oben am Lünersee über den Wolken sind.
Der Campingplatzbetreiber hatte uns gestern bei der Anmeldung Besucherkarten ausgestellt mit denen wir kostenlos Bus fahren können und bei diversen anderen Sachen Vergünstigungen bekommen.
Da der Nebel immer noch recht dicht war entschieden Steffi und ich den Bus zur Seilbahnstation zu nehmen. Beim. Anblick mancher Straßenabschnitte war ich sehr dankbar über diese Entscheidung.
Die Seilbahnfahrt selbst war ganz ruhig und ging fix. Nur gesehen haben wir nichts.
Wir machten das beste daraus und starteten die Runde um den See. Tatsächlich klarte es ein wenig auf, die Sonne zeigte sich kämpferisch. Gewonnen hat sie leider nicht wir dafür ein wenig Aussicht und unseren Spaß beim Fotografieren. Manch einer wartet ewig auf diese mystische Stimmung für Fotos. 😉
An der Alm stoppten wir für ein Glas Buttermilch und Kaffee. Bei dieser kurzen Pause beobachteten wir wie die nächste Wolkenwand über den See auf uns zu waberte.
Das machte die zweite Hälfte der Runde zusätzlich spannend. Jetzt ging es auf über 2. 000 m hoch und auf schmalen Pfaden kurvig den Bergsee entlang stetig nach oben. Mangels Fernblick konzentrierte ich mich auf die Kleinigkeiten am Wegesrand.
Auf dem letzten Kilometer vor der Staumauer, die wir erst im letzten Moment erkannten, ging es in engen Serpentinen steil bergab.
Unten angekommen führte der Weg über die Staumauer gefühlt ins Nichts… 😱
Zum Abschluss kehrten wir in der Douglasshütte ein, zum aufwärmen und um den heißersehnten Kaiserschmarrn zu genießen.
Die Talfahrt mit der Seilbahn brachte eine Überraschung mit sich, Berge und Aussicht! Die sind ganz plötzlich so aus dem Nebel aufgetaucht…. und der Bus dabei vor der Nase weggefahren 🙄
Macht nichts wir haben Zeit und wollen uns in Brand, dem nächsten Dorf etwas umschauen. Der nächste Bus kam pünktlich und brachte uns ins Dorf runter. Wir spazierten die Hauptstraße entlang und stöberten in dem ein oder anderen Laden. Ein Auge immer mal auf die Bushaltestellen und den Fahrplan gerichtet.
Wir erwischten einen fast leeren Bus um zurück zum Campingplatz zu fahren.
Dort lockte uns ein Wanderschild zur Bürser Schlucht. Nur 25 Minute durch den Wald und schon sind wir da…
Das es dazu Steil bergab ging beinhaltet schon der Name „Schlucht“ 👀
Für den Rückweg werden laut Schild 40 Minuten veranschlagt. Die haben wir deutlich unterboten. Zum Glück sind wir im Training mit den Aufstiegen. Das uns zusätzlich noch das Tageslicht ausgehen könnte hat uns den Berg in Rekordtempo hochfliegen lassen. 🤪
Zum Tagesende spielten wir ein paar Runden Mensch – Ärger – Dich – Nicht ehe es Zeit war sich ins Bett zu verkrümeln.
In Rodalben sind wir zielstrebig zur Touristeninformation. Die machen pünktlich um 12:00 Uhr zu wie wir um 12:06 an der Tür stehend feststellen mussten. Ein frei zugängliches Regal neben der Tür mit allen wichtigen Prospekten half uns trotzdem weiter. Neben einer einfachen Übersichtskarte zu dem Felsenwanderweg gab es Unterkunftshefte und Flyer. Ausgeguckt hatte Steffi das Hirschberghaus direkt am Weg liegend.













Nach der ausführlichen Erkundung der Burg ging es weiter. Wir spürten bereits die ersten Tropfen beim verlassen des Waldes und auf dem freien Feld entwickelten sich die paar Tropfen zu einem ausgewachsenen Schauer. Auf den Wegweisern ist die Teufelshütte bereits einige Zeit ausgeschildert und wir beschlossen dort eine Pause zu machen. Der Regen wurde immer stärker und unsere Stimmung ein wenig grummeliger. Die konfusen Kilometer bzw Meter angaben bis zur Hütte waren dabei nicht hilfreich. Der steile Anstieg tat sein übrigens. Ich hatte schon nicht mehr geglaubt das die Teufelshütte wirklich existierte als sie an der Weggabelung endlich im Regen auftauchte, unsere Rettung!







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n der Unterkunft angekommen warf ich direkt einen Blick auf die Speisekarte und war bei der Mischung etwas irritiert. Neben dem Jägerschnitzel gab es unter anderem noch Frühlingsrollen und gebratene Ente mit Gemüse. An der Rezeption klärte es sich ganz schnell auf. Das Haus und die Wirtschaft schaut recht traditionell aus, die Hausherrin ist eine Asiatin. Eine unerwartet coole Mischung.

















