Florenz 09. März 2012 – Freitag 3. Tag


Nicht ganz so früh aber immer noch mit einer Top Zeit was das Bad angeht machen wir uns, nach dem gleichen Frühstück wie Tags zuvor, auf den Weg zur Synagoge. Dort bin ich etwas überrascht über die ganzen Sicherheitskontrollen ehe wir das Gelände betreten konnten. Vor neun Jahren bei meinem ersten Besuch, bin ich einfach zum Eingang hereinspaziert, habe meinen Eintritt bezahlt und gut war es. Davon abgesehen war die Synagoge genauso beeindruckend wie beim ersten mal, die ganzen Wände und Decken komplett mit Mäander – und Rankenmustern bemalt. Das kleine Museum war leider etwas überfüllt mit einer Schulklasse die gerade eine Führung mitmachte, sehen konnten wir trotzdem genug. Nach einer kurzen Aufwärmphase in der Sonne, auf ein paar hübschen

Gusseisernen Bänke, ging es quer durch die Altstadt, an ein paar Taschenläden vorbei zu Santa Croce. In Santa Croce nahmen wir spontan das Angebot einer Führung durch die Kirche an. Das ganze wurde von Umberto durchgeführt, der irgendwo schätzungsweise zwischen 60 und 70 Jahre alt war und sich selbst als ehrenamtlicher Führer und Student vorstellte. Umberto war Klasse, erst zeigte er uns die wichtigsten Gräber und Denkmäler der Kirche ( für alle bräuchten wir angeblich ein paar Monate Zeit) und erzählte uns ein wenig dazu, um dann zu den wichtigsten/schönsten Kapellen weiterzugehen. Im Kreuzgang zeigte er uns dann die Flutmarken der größten Überschwemmungen die höchste war von 1966, dazu erzählte er uns später dann noch etwas mehr. Vorher ging es erst noch in die Capella dei Pazzi (eine der wichtigsten Familien neben den Medici) die Capella ist das erste Renaissancebauwerk und wurde von Filipo Brunelleschi entworfen und gebaut, ja genau der wieder von der Domkuppel. Umberto, der uns begeistert die Akustik vorführte und uns ermunterte es ruhig auch mal auszuprobieren, war dann freudig überrascht als wir tatsächlich ein Lied, soweit wir auswendig mit dem Text kamen, anstimmten! *phew* ja die Akustik ist schon irre gewesen wenn man bedenkt das wir drei Chormädels noch nicht mal laut waren. Im Museum zeigte uns Umberto dann zum Abschluss noch die restaurierten Kunstwerke die bei der Flut in den 60er Jahren beschädigt wurden. Nachdem wir uns von Umberto verabschiedet hatten trafen wir uns vor Santa Croce mit Jayne, Sie hatte ich in meiner Zeit in Florenz kennengelernt. Auf einen Cappuccino und ein paar kleine Leckereien setzten wir uns bei Vivolis rein, quatschten eine Runde und brachten uns gegenseitig auf den neuesten Stand. Klar wurden auch noch ein paar alte Geschichten erzählt, was wir so angestellt und erlebt hatten. Da die Zeit auch an diesem Mittag, zum zweiten mal, schon wieder zu knapp wurde für den Giardino di Boboli und Palazzo Pitti cancelten wir den Punkt und entschieden uns stattdessen für Santo Spirito. In Santo Spirito konnten wir dann gleich unseren kleinen Exkurs weiterführen im Gemälde deuten, die Heiligen und ihre Attribute. Da es auch in dieser Kirche, wie in allen anderen auch, nicht sonderlich warm war zog es uns danach noch mal in eine Bar für einen weiteren Kaffee. Am frühen Abend machten wir uns per Bus noch auf den Weg in Stefanos Bar, Ok besser gesagt will mal werden Bar, denn die musste dank netter Nachbarn nochmal zum Teil abgebaut werden. So saßen wir nicht nett in einem warmen Wintergarten sondern hinter einem halb geschlossenen Tor. Lustig war es trotzdem und wir hatten schon mal eine kleine Weinprobe mit Verkostung, die Richtige sollte ja dann am nächsten Abend sein. Mit einer zweiten Flasche, von dem leckeren Wein und etwas Brot mit Pesto machten wir es uns dann später auf dem Zimmer noch gemütlich. Nun war auch schon der dritte Tag um, Mensch wo ist die Zeit abgeblieben!

Florenz 08. März 2012 – Donnerstag 2. Tag



Heute war nochmal zeitiges aufstehen angesagt, wer sich jetzt denkt oh mein Gott vier Mädels und nur ein Badezimmer täuscht sich gewaltig nach etwa einer Stunde waren wir alle durchs Bad und fertig zum frühstücken. Das Frühstück ja…. wir hatten tatsächlich bei unserer Unterkunft das Frühstück inklusive. Auch wenn wir uns am Tag vorher deswegen uneinig waren, da jeder etwas anderes in Erinnerung hatte von der Buchung her. Egal, der Frühstücksraum war ein kleines Zimmer in dem an zwei Wänden so was wie eine Theke angebracht war und dort standen für uns vorbereitete Tabletts mit einem Brötchen (das einzige nicht abgepackte Essen), einem Hörnchen, salzige Kräcker und Zwieback. Dazu Marmelade und Streichkäse, positiv der Kaffeeautomat an dem man sich bedienen konnte soviel man wollte, ach ja O-Saft war auch noch dabei. Nichtsumwerfendes aber es hat erst mal gelangt morgens 😉
Nach dem Frühstück ging es dann durch schon bekannte Gassen zur Galleria degli Uffizi, einer Gemälde und Skulpurensammlung, dort vorbei an der bereits wartenden Menschenschlange direkt in den Eingang rein. Ja, ja so vor gebuchte Tickets haben ihre Vorteile 🙂 Im ersten Korridor angekommen, vereinbarten wir dann das wir uns irgendwann später auf der Dachterrasse des Cafés wieder treffen sollten. Ganz bewusst ohne Zeitangabe denn keiner von uns wollte durch

die Räume hetzen und immer die Uhr im Auge behalten, so stiefelten wir dann los teils mit einem Audioguide bewaffnet, teils einfach nur so mit hoffentlich noch genug hängengebliebenem Kunstgeschichtswissen im Gedächtnis! Viele, viele Skulpuren und noch mehr Gemälde später, trafen wir uns im letzten Raum wieder, mei die Zeit war ganz schön schnell verflogen! Auf der Terrasse gönnten wir uns und unseren Kunst überladenen Köpfen im Café erst mal eine Pause.
Zu einem etwas verspäteten Mittagessen zog es uns dann in das Caffé degli Artigiani, ganz in der Nähe vom Palazzo Pitti und den Boboligärten, was wir uns als nächstes anschauen wollten. Bei dieser Planung sind wir nicht lange geblieben, ein Blick auf die Uhr zeigte das es dafür doch recht knapp wurde mit der Zeit, da der Garten und Palazzo gar nicht so lange geöffnet haben im Frühling. Nun gut wir sind da ja flexible in der Programmgestaltung und da es mit dem schönen Spätnachmittag Licht genau passen könnte nehmen wir kurzerhand die Domkuppel in Angriff. Der Duomo Santa Maria del Fiore mit der berühmten Kuppel des Brunelleschi, nur 463 Stufen und wir sind schon oben O:) Der Aufstieg war lustig und gar nicht mal soooo anstrengend, immerhin wollte mich diesmal keine von den Mädels fürs raufscheuchen erschlagen und hey die Aussicht ist es jedes mal wieder wert da hoch zu kraxeln! Nach vielen Fotos, leicht fröstelnd und ordentlich durchgepustet von dem Wind geht es rasch wieder nach unten um noch ein wenig durch die Geschäfte zu bummeln und die Abendstimmung zu genießen. Zum erneuten aufwärmen schauten wir noch die neueste Mode im Kaufhaus la Rinascente (für das dickere Portemonnaie) an um dann noch fix ein paar Fotos von der Dachterrasse des Kaufhauses, Florenz bei Nacht, aus zu machen ehe Feierabend war. Den Abend liesen wir dann gemütlich ganz in der Nähe vom Hotel in der Trattoria San Lorenzo bei leckerem Essen, wie Pasta Bistecca Fiorentina und Tiramisu, ausklingen. Ja, der Rotwein durfte auch dieses mal nicht fehlen, wir sind schließlich in Italien!!

Florenz 07. März 2012 – Mittwoch 1.Tag

                                   


Mittwochmorgen, besser gesagt mitten in der Nacht ging es viel zu früh aus den Federn, denn endlich stand unser lange geplantes, verlängerte Florenz Wochenende an. Pünktlich um fünf Uhr wurden wir vier Mädels vor den Haustüren von unserem Fahrer eingesammelt und dann nix wie los zum Frankfurter Flughafen!
Super pünktlich am Flughafen angekommen, ging es Problemlos durch den Check-In und die Sicherheitskontrollen bis ans Gate. Dort war dann noch genügend Zeit für ein zweites oder auch erstes Frühstück je nachdem. Bei klarer Sicht und Sonnenschein verging der Flug wie im Fluge und Ruckzuck hatten wir den Flughafen von Florenz erreicht. Ok … ja …. die Landung war nicht unbedingt die ruhigste da wir noch einen „kleinen“ unfreiwilligen Hüpfer auf der Landebahn als Showeinlage geboten bekamen, für den sich der Pilot aber auch sofort Entschuldigte, don’t panic!

Nach ca. einer Viertelstunde Busfahrt, waren wir dann auch sofort mitten drin im Gewühl, besser gesagt an der Stazione FS Santa Maria Novella, der Hauptbahnhof von Florenz. Nach kurzer Orientierung und ein paar Minuten zu Fuß durch die kleinen Straßen standen wir schon vor unserer Unterkunft für die nächsten Tage. Es war klar das es für den Check-In noch viel zu früh war und so gab es dann nach einer ersten kurzen Runde durch den Mercato Centrale, der Markthalle, erstmal ein frühes Mittagessen, Piadine so was wie gefülltes Fladenbrot nur dünner, mjam lecker!
Gut gestärkt schlenderten wir vorbei an den ersten Marktständen um die Ecke, zu San Lorenzo. Diese sollte die erste von vielen, vielen Kirchen sein die auf unserem Touriprogramm stand. Mit einem Kombiticket besuchten wir zuerst die Biblioteca Medicea Laurenziana, da wir hier nur noch eine halbe Stunde Zeit hatten ehe sie geschlossen wurde. Das besondere an der Bibliothek ist, das der Eingangsbereich also die Treppe mit dem drumherum, die Lesepulte und die Decke von Michelangelo entworfen wurden. Nach diversen erfolglosen Versuchen meinerseits, ich stand immer vor verschlossener Tür, war das nun mein erster Besuch in der Bibliothek und als Bonus gab es dort noch eine mittelalterliche Medizinausstellung zu sehen. Schon ein bisschen gruselig teilweise. Nach einem Kurzbesuch in der Crypta, ging es zurück zur unscheinbaren Front von San Lorenzo und in die Kirche rein. Das innere der Kirche steht im krassen Gegensatz zur unfertigen Fassade, da sie reichlich geschmückt ist und viele Gemälde in den einzelnen Kapellen der Seitenschiffe zu bewundern sind.
Nach diesem ersten kleinen Vorgeschmack auf die viele Kunst und die Kunstgeschichte die uns noch die nächsten Tage erwarten sollte, konnten wir erst mal unser Zimmer im Hotel Regina beziehen. Ein hübsches großes Zimmer mit eigenem Bad, in Zentraler Lage zwischen der Markthalle und San Lorenzo, was will man mehr!
Nach dem kurzen Pit-Stop.. äh Badstop machten wir uns wieder auf die Socken mit Ziel Piazzale Michelangelo. Unterwegs machten wir noch einen Abstecher zum Kartenvorverkauf der Galeria degli Uffizi, um für den nächsten morgen die Karten zu holen, um der üblichen langen Warteschlange am Eingang zu entgehen. Nach etwas hin und her und geschacher um die Uhrzeit, wann wir dann unser Zeitfenster für den Einlass haben, packten wir unsere Tickets ein und spazierten gemütlich weiter zur Ponte Vecchio. Vorbei an den ganzen kleinen Schmuckläden über die Ponte Vecchio, weiter ein Stückchen am Arno entlang lag dann nur noch der „Aufstieg“ vor uns zum Piazzale. Was soll ich sagen die Aussicht (auf das erste Eis) zog uns recht fix den „Berg“ rauf ;). Oben angekommen bewunderten wir, zum verschnaufen, erstmal den Ausblick über die ganze Stadt und klar auf den Duomo, der groß und wuchtig mittendrin gar nicht zu übersehen ist. Noch waren wir nicht am höchsten Punkt angelangt, der ist auf dieser Seite San Minoato al Monte, aber erst war das versprochene Eis an der Reihe das schnell verputzt war. Die Finalen Treppenstufen überstanden, hatten wir die Basilika San Miniato erreicht und zusätzlich nochmal einen tollen Blick über die Stadt. In der Basilika schauten wir uns auf leisen Sohlen um, denn wir erwischten ausgerechnet bei unserem Besuch den Beginn der Hl. Messe. Wieder draußen beobachteten wir den Sonnenuntergang bis uns der Hunger daran erinnerte das wir uns langsam auf den Weg machen sollten. Auf dem Piazzale Santo Spirito wollten wir eigentlich zu einer Bar um dort zu essen die war leider noch geschlossen, auf dem Weg dorthin hatten wir eine Pizzeria gesehen die uns allen vier gefallen hatte, mh… verdammt, dort standen wir auch vor verschlossener Tür, aber ein kurzer Blick auf die Öffnungszeiten und die Uhr verrieten uns: die machen in zwei, drei Minuten auf, ja gut dann warten wir eben, verhungern tun wir soooo schnell dann auch nicht. Die Pizzeria entpuppte sich dann als Italienische Schnellrestaurantvariante mit Einweggeschirr, das tat der Pizza keinen Abbruch, die war trotz allem richtig lecker und der Wein auch erstaunlich gut. Satt und müde bewegten wir uns langsam zurück zum Hotel und fielen relativ früh todmüde ins Bett. Es war ein langer Tag und am nächsten Morgen ist auch nochmal zeitig aufstehen angesagt, da wir ein frühes Ticket für die Galeria degli Uffizi bekommen haben. Oh, das hatte ich ja noch fast vergessen ganz nach alter Tradition haben wir noch auf dem Rückweg am Strohmarkt dem Wildschweinchen, il Porcellino, über die feuchte Schnauze gestreichelt, für viel Glück und das man zurückkehrt nach Florenz!

Schwedentrip August 2010

Endlich nach Wochenlangem… Monatelangem, ach was schreib ich denn Jahrelangem Warten, Planen und Vorbereiten war es am Freitag den 13. August endlich soweit. Mit Koffer und Rucksäcken bewaffnet machten wir (Steffi, Lena und meinereiner) uns auf den Weg zum Flughafen mit Ziel Schweden.

Kaum in Göteborg gelandet, was ein süßer kleiner Flughafen, enterten wir glücklich unseren Mietwagen, der sogar eine Nummer größer ausfiel als gebucht. Da soll nochmal jemand behaupten Freitag der 13. ist ein Pechtag! Leicht hungrig 


machten wir uns auf den Weg nach Halmstad, immer mit offenen Augen wo wir denn einkehren könnten. Ein großes goldenes M war auch schnell in Sicht und in direkter Nachbarschaft ein Ikea … * sigh* ja ich mit meiner vorlauten Klappe hatte, als wir am Planen waren, im Scherz gesagt „wir müssen aber in Schweden auch mal zu Ikea gehen!“ * headdesk* nehmt mich doch nicht immer beim Wort 😛

Ruckzuck standen wir im Restaurant und hatten lecker Essen in Form vom Nudeln, Lachs und Köttbullar. Ohne weitere Schwierigkeiten kamen wir am Campingplatz an, holten unseren Zimmerschlüssel ab und warfen einen ersten Blick in den Flur des Vandrarhem (Jugendherberge). Ein wildes Schuhchaos empfing uns in Begleitung von Teenies im Alter von 12 bis 14 Jahren, oh ha zum Glück hatte Steffi Ohrenstöpsel mit eingepackt! Lena’s Kommentar als wir alleine im Zimmer waren „Gott ich fühl mich alt!“ Tja Kind, was sollen dann erst Steffi und ich sagen?! 😉

Unsere Sorge war unbegründet die lieben kleinen waren Mucksmäuschenstill die Nacht. Ok vielleicht sollte man ihnen noch beibringen einen Türgriff auch Richtig zu benutzen und die Türen nicht einfach zuknallen zu lassen, davon abgesehen alles Paletti!

Samstag den 14. starteten wir mit einem gemütlichen Frühstück am Campingplatz und versuchten dabei die Bibelstunde nicht ganz und gar, durch lautes schmatzen, zu Stören O:) gegen Frühstücksende fiel plötzlich auf dem ganzen Campingplatz der Strom aus, was aber irgendwie keinen weiter störte. Wir packten unsere sieben Sachen zusammen und fuhren los nach Halmstad. Wir wollten vor dem Konzert noch ganz in Ruhe die Stadt erkunden. Quer Bett stiefelten wir durch Halmstad vorbei an der Bibliothek und hübschen Häusern, die Fußgängerzone rauf und runter, mit einem kurzen halt im Plattenladen am Marktplatz. Dabei überquerten wir auch einige Male den Nissan um dann in einem Hinterhof in einem gemütlichen kleinen Café erst mal zu Pausieren.
Gegen 16 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Konzertgelände und die Vorfreude war entsprechend groß, nach ich weiß nicht wie vielen Jahren Roxette Live in Schweden zu sehen!
…mmh vielleicht sollte ich jetzt zur Erklärung mal gaaaaanz kurz die Zeit * hust* etwas zurückdrehen … nur um ein paar Jährchen O:)
Schon in den 90er bei der Chrash Boom Bang Tour von Roxette, war die verrückte Idee da Roxette einmal Live in Stockholm zu erleben, warum auch immer klappte es leider bei der letzten Tour nicht und so stand eine sehr lange Zeit des Wartens an!
Was wäre ein Open Air ohne Regen? Langweilig Richtig 😉 Pünktlich zum Einlass bzw. mit dem betreten des Geländes fing es nicht nur zu Regnen an sondern es goss wie aus Eimern!!!
Zum Glück hatten wir diese Einmal-Plastik-Regenponchos-Dinger mit, die sehen zwar nicht so Sonderlich schick aus helfen aber gut gegen das Nass was von Oben kommt. Die erste Vorband Vilkunja, war von der Musik sehr Rockig, aber auch recht eintönig gleichbleibend. Die einzelnen Songs konnte man nur durch die Ankündigungen auseinander halten. Die zweite Vorband Paintbox war Klasse, abwechselnd schnellere und langsamere Songs mal mit Gitarre/Bass mal mit Cello begleitet gingen die Lieder gut ins Ohr 🙂
Um 21 Uhr betraten dann Roxette mit Band die Bühne und rockten, mit Dressed for Success, Sleeping in my Car und Opportunity Nox im wahrsten Sinne des Wortes die Menge. Ach ja und der Regen hörte auch endlich auf 🙂 Etwas ruhiger zum durch schnaufen ging es mit Wish I could fly und unter anderem Perfect Day (ich liebe dieses Lied einfach Live) weiter. Ich mag jetzt nicht die ganzen Lieder im einzelnen aufzählen aber ein weiteres Highlight war Silver Blue. Auf einer Webseite war eine Umfrage gestartet worden welches Lied die Fans Live hören wollen und zu Per und Maries Überraschung wurde dieses Lied an die Spitze gewählt. Mit Dangerous und Joyride verabschiedeten sich die beiden dann zum ersten mal von der Bühne. Nach lauten Zugaben rufen gab es als erste Zugabe dann Listen to your Heart, das die Fans natürlich auch Wort für Wort laut mitgesungen haben. Als Überraschung und zweite Zugaberunde kam dann Gyllene Tider mit ihren größten Hits auf die Bühne und man glaubt es kaum aber es gab echt nochmal eine Steigerung was die Begeisterung anging! Für das letzte Lied, När alla vännerna gått hem, versammelte sich alle Musiker nochmal zusammen auf der Bühne und verabschiedeten sich vom Publikum.
Wow, was für ein Konzert der Livesound von Roxette hat sich definitiv geändert ist jetzt Rockiger Gitarrenlastiger und nicht mehr so technisch verspielt, gefällt mir persönlich aber sehr gut! Auch die Bühnenshow hat sich geändert, wirkt jetzt spontaner und nicht mehr so durch choreographiert. Per macht jetzt mehr die Show und Marie hält sich etwas zurück. Was soll ich noch mehr dazu schreiben? Es war rundherum eine tolles Konzert mit rund 20.500 Fans und toller Atmosphäre von Anfang an. Gut es hätte trockener sein können, aber hey nichts ist perfekt! 😉

*phew * Jetzt wird der Bericht schon wieder so lang. Kürzer bekomme ich es anscheinend nicht hin und nur ein „es war ein tolles Wochenende“ zu schreiben ist ja auch doof. O:)
Sonntag hingen wir ein wenig müde in den Seilen und beschlossen einen ruhigen Tag zu verbringen (ja wir werden alt). Wir fuhren dann nach Tylösand um uns Leif’s Lounge anzuschauen (lauter Goldene Schallplatten von Roxette und Gyllene Tider an den Wänden) und dann ein wenig am Strand lang zuwandern. Nach einem kurzen Ausflug in ein Naturschutzgebiet landeten wir am Ende in einem Waffelhaus wo es sehr, sehr leckere selbstgebackene Waffeln mit Haus gemachter Marmelade gab, jam jam! Aber die armen Kellner dort, die Tische waren quer Beet den Hügel rauf und runter auf kleinen angelegten Terrassen verteilt, ob die wohl Kilometergeld bekommen?!
Den Abend ließen wir sehr ruhig ausklingen, wir hatten die Jugendherberge ganz für uns 🙂

Montag starteten wir sehr früh denn wir hatten uns vorgenommen einmal quer durchs Land zu tingeln um uns Borgholm Slott anzuschauen, eine Burgruine auf der Insel Öland. Es war eine sehr lange Fahrt hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Die Burg wird unter anderem auch für Konzerte, Theater und Mittelalter Veranstaltungen genutzt. Da wäre ich auch gerne mal dabei. Kann ich mir gut vorstellen auf dem Gelände. Dienstag mussten wir schon wieder unsere Klamotten packen und uns langsam auf den Rückweg nach Göteborg machen. In der Stadt angekommen drehten wir erstmal freiwillig gezwungen ein paar Runden auf dem Parkplatz, denn es fing dermaßen an zu kübeln, dass wir das Auto nicht so schnell verlassen wollten und es war auch erstmal keine Parklücke zu finden. In dem Moment in dem wir eingeparkt hatten hörte es so plötzlich wie es angefangen hatte auch wieder auf. Oooookay den Schirm haben wir zur Sicherheit trotzdem eingepackt. Ziel war erstmal das Hard Rock Cafe zum Mittagessen und Merchandise 🙂 In der Hoffnung nun trocken zu bleiben schlenderten wir noch ein wenig durch Göteborgs Einkaufsstraßen ein bisschen Zeit bis zum Abflug hatten wir ja noch. Der Rückflug war dann, so wie der Hinflug ein klein wenig holperig, sonst unspektakulär. In Hahn angekommen, oh welch Wunder regnete es mal wieder ordentlich gerade als wir auf dem Weg zum Auto waren.
Anyway, ich hoffe ich habe euch nicht zu arg gelangweilt, ich habe mich nie für einen Schreiberling gehalten aber kürzer fassen ist irgendwie auch nicht so mein Ding. Sorry O:)
Ich hatte auf jeden Fall ein tolles Wochenende in Schweden und bin echt begeistert von Land und Leuten, so freundlich und hilfsbereit … ich komme gerne wieder !!! 🙂
Ende
Endlich 😉 😛