Wer mit mir schon mal unterwegs war weiß, das ich, wenn es irgendwo hoch geht, da auch hoch muss. Die tolle Aussicht ist die Anstrengung immer wert. Der ein oder andere hat sich um die ganzen Treppenstufen zusammen mit zu bewältigen, gelegentlich so ein schönes Mantra zugelegt wie: ich bring sie um … Bislang habe ich es, wie zu sehen/lesen immer überlebt. Zum meinem Glück bin ich meistens schneller und die Aussicht ist es wirklich immer wert die vielen Stufen zu erklimmen. In einem Urlaub waren es hochgerechnet knapp 3000 Stufen hoch und runter nur alleine für die Besichtigungen, ich fands toll! O:)
So und nun geht es hoch in die Kuppel. Es sind auch nur 463 Stufen hoch (und später wieder runter) Der erste Teil ist relativ breit und gut zu gehen und führt bis zur Galerie. Hier läuft man am unteren Rand der von Vasari bemalten Kuppel entlang. Vasari wollte damit Michelangelos Sixtinische Kapelle übertreffen konnte sie aber nicht selbst vollenden.







Durch eine kleine Tür geht es weiter, hier bewegt man sich nun zwischen der inneren und äußeren Kuppel stetig weiter nach oben bis unter die Laterne, dem Abschluss der Kuppel. Wer hier einen Kopf größer ist als ich muss eventuell leicht schräg laufen bedingt durch die Wölbung.
Geschafft, von hier oben hat man eine Wunderbare Aussicht in alle Himmelsrichtungen.












Kurz noch zur Kuppel selbst, sie wurde von Filippo Brunelleschi erbaut, das besondere ist dabei das er ein Quereinsteiger in die Architektur war, ursprünglich war er gelernter Goldschmied.
Die zu dem Zeitpunkt ganz neue Idee Brunelleschis bestand darin, das Baugerüst gar nicht auf dem Boden aufsetzen zu lassen, sondern als Klettergerüst innerhalb der noch zu bauenden Kuppel zu verankern. Die Idee wurde erst mehrmals abgelehnt. Durch seine Beharrlichkeit und Mangels Alternativen bekam er dann doch den Auftrag. Ihm wurde zwar die Bauleitung übertragen, aber als unerfahrenem Baumeister wurde ihm anfangs – zur Vorsicht– Lorenzo Ghiberti ein Architekt, zur Seite gestellt, was ihn sehr ärgerte. Die beiden wurden auch nie Freunde, trotzdem arbeiteten sie 18 Jahre lang an der Kuppel des Florentiner Domes zusammen.
Hier oben endet nun unsere Stadtrundgang, ich hoffe ich konnte einen kleinen Eindruck von Florenz geben. Es gibt natürlich noch viel, viel mehr in dieser tollen Stadt zu entdecken was aber den heutigen Rahmen sprengen würde. Genießt noch ein wenig die Aussicht und wer etwas Energie übrig hat kann noch den Campanile besteigen der hat sogar ein paar Treppenstufen weniger. 😉
Ich sage jetzt herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit es hat mir viel Spaß gemacht euch mein Florenz zu zeigen.




Ein toller Spaziergang! Schöne Erinnerungen werden wach 😉.
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Danke, das freut mich das dir die Tour gefallen hat. Mal schauen was als nächstes kommt. 😁 Hadt du einen Vorschlag?
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