Cattedrale di Santa Maria del Fiore und dem Campanile di Giotto

Zentrum der Florentiner Kirchen ist die romanisch-gotische Kathedrale Santa Maria del Fiore mit ihrer eindrucksvollen Kuppel von Filippo Brunelleschi. Sie wurde vom 12. bis 14. Jahrhundert erbaut und ist die Bischofskirche des Erzbistums Florenz. Bezogen auf die Länge des Längsschiffs ist sie die viertgrößte Kirche in Europa nach dem Petersdom im Vatikan, der St Paul’s Cathedral in London und dem Mailänder Dom. Das Kirchenschiff bietet bis zu 30.000 Menschen Platz.

Den Besuch des Doms oder der Kathedrale, beide Begriffe sind richtig, der eine kommt aus dem lateinischen, der andere aus dem französischen, kann man in drei Abschnitte einteilen. Der Dom an sich steht jedem Besucher offen und kostet keinen Eintritt, aber bitte beachten, zu sommerlich sollte man nicht gekleidet sein. Schultern und Knie, das gilt für Männer und Frauen, müssen bedeckt sein sonst wird man nicht eingelassen. Vom Hauptschiff aus geht es runter in die Krypta und einem Museumsbereich. Dort kann man die Grundmauern der vorherigen Kirchen sehen. Hierfür braucht man allerdings eine Eintrittskarte. Der dritte Teil ist der Aufstieg in die Cuppola/die berühmte Kuppel gebaut von Brunelleschi. Für den Aufstieg muss man zu einem extra Eingang und braucht natürlich auch eine Eintrittskarte. Mittlerweile gibt es ein Kombiticket für alles rund um den Dom und es ist, wenn sich nichts geändert hat, bis zu drei Tage gültig.

Von der Westfassade/Hauptseite aus betritt man durch eine Seitentür das Hauptschiff. Alleine durch die imposante weite und Größe fühlt man sich schon eingeschüchtert. Wir machen auf leisen Sohlen eine Runde entlang des Längs und Querschiffes und in der Kreuzung können wir schon mal die wunderbar bemalte Kuppel von unten betrachten. Wie in den Museen und anderen Kirchen auf unserem Rundgang gibt es unzählige Kunstwerke zu entdecken.

Am Ostersonntag findet ein ganz besonderes Spektakel statt das Scoppio del Carro, die Explosion des Wagens Explosion trifft es fasst (ca. 3:10). Gemeint ist ein Feuerwerk auf einem Karren, der vorher in einer Prozession durch die Straßen von Florenz bis zum Hauptportal des Doms von einem Ochsenpaar gezogen wird. Auf dem Höhepunkt der Zeremonie zündet der Erzbischof eine taubenförmige Rakete im Altarraum an die an einem Drahtseil bis nach draußen fliegt um das Feuerwerk am Carro zu entzünden. Von dort fliegt eine weitere „Taube“ wieder zurück in das Kirchenschiff. Einmal war ich um die Osterzeit in Florenz, bis ich allerdings verstanden hatte was am Duomo zu dieser Zeit los ist, war ich viel zu spät dran und hätte keine Chance gehabt in der Menschenmasse irgendwas zu sehen 😉

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2 Antworten zu „Florenz – Das Herz der Toskana“

  1. Avatar von Tine
    Tine

    Ein toller Spaziergang! Schöne Erinnerungen werden wach 😉.

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    1. Avatar von Mel

      Danke, das freut mich das dir die Tour gefallen hat. Mal schauen was als nächstes kommt. 😁 Hadt du einen Vorschlag?

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