Die kurze Nacht steckte allen in den Knochen als wir am frühen Morgen aufbrachen. Zu allem überfluss fing es auch noch an zu regnen. Das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Am Strand teilten wir uns auf zweie sind an der Straße entlang ich hatte mich entschieden über den Berg zum anderen Strand Richtung Noja zu gehen. In begleitung von einem Mädel aus der Hamburger Ecke flogen wir fast den „Berg“ rauf. Die Aussicht war wie immer genial. Ein sehr schmaler, sandiger und steiniger Pfad führte relativ nah am Rand über die Kuppe. Der Farn war stellenweise Schulterhoch und mit Brombeersträuchen durchzogen. Ein paar Kratzer hatte ich mir den Vortag schon geholt und ich war der Überzeugung das es nun noch ein paar mehr sind. Wieder heil unten angekommen zeigte ein kurzer Blick auf die Beine, alles gut. Das Lambadatanzen um den Dornen, Brennnesseln und sonstigem kratzigen Zeugs auszuweichen sah zwar etwas etwas seltsam aus war dafür erfolgreich. Barfuß im weichen Sand am frühen Sonntag morgen… saukalt an den Füßen aber schööön!
Ab Noja ging es wieder viel an der Straße entlang. Die Landschaft um uns herum war abwechslungsreich genug das um uns abzulenken. In Güemes angekommen suchten wir die anderen an der Herberge. Die waren bereits in der anderen im Ort angekommen was für uns beudeute noch etwa anderthalb km weiter zu gehen. Dort angekommen gab es direkt ein gemeinsames Mittagessen widerstand war zwecklos. 😅
Bis zum gemeinsamen Abendessen war jetzt viel Zeit und die verbrachten wir mit quatschen, ausruhen Wäsche waschen. In der Herberge waren für diese Nacht 85 Pilger aus 22 Ländern zusammen gekommen. Einfach nur Irre!