Camino del Norte 10.Tag Etappe – Onton bis Islares

So wie der gestrige Lauftage aufhörte fing er heute gleich wieder an. Zurück auf die Asphaltpiste. Neben und unter der Autobahn entlang und das am frühen Morgen. Frisch war es auch noch und ein leichter Regen zog über die Pilgerschar hinweg. Die Stimmung unter uns war trotzdem ausgelassen vielleicht schon leicht ins alberne gehend… es könnte auch Galgenhumor sein. Da die Straße kein schnelles Ende nehmen sollte. Endlich in Castro Urdiales angekommen machten wir eine Frühstückspause mit Blick auf den Hafen und das Meer. Immer weiter führte der Weg an der Küste entlang. Die Aussicht war sehr schön aber immer noch zu viel Asphalt. Als der Weg auf einen steinigen unebenen Trampelpfad abbog atmete fünf Pilger und ihre Füße zeitgleich auf. Das Stück war für meinen Geschmack viel zu kurz brachte uns aber fast bis vor die Tür zum Campingplatz in Islares. Passend zur Mittagszeit. Während dem Essen schauten wir welche Möglichkeiten wir es für den Tag an Herbergen und weiteren Unterkünften haben. Diese sind sehr sehr eingeschränkt. Eine kleine Herberge noch einen Ort weiter und theoretisch hier ein Hotel das nicht erreichbar ist. Ein Blick in den Pilgerführer zeigte das der Campingplatz zelte für Pilger für die Nacht anbietet. Auf Nachfrage zeigte sich es ist Platz und wir bezogen kurz darauf einen kleinen Palast. Ein großes festes Zelt mit zwei Schlafkabinen und festen Betten. Der Vorraum war ausgestattet mit Kühlschrank, Mikrowelle, einem Tisch und ausreichend Stühlen. War das toll einmal den Rucksack komplett auszuräumen und den Inhalt queerbeet zu verteilen 😁
In Ruhe Duschen, Wäsche waschen und dann noch ein wenig den Strand genießen was will das Pilgerherz noch mehr.
Gegen 22:00 Uhr war es fast komplett ruhig auf dem Platz und wir sagten uns bald gute Nacht.

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..