Das Guggenheim Museum war schon alleine von außen sehr beeindruckend und dieses Spinnentier vor dem Eingang tatsächlich faszinierend. Definitiv spaßig zu fotografieren. Innen war das Museum wenigstens genauso beeindruckend wie von außen. Am besten hat mir die Installation im Erdgeschoss gefallen. Spiralen und Wellen geformt aus dicken rostigen Stahlplatten die gegenläufig geformt waren. Die Dimensionen sind schwer zu beschreiben es war in jedem Fall so groß das zwei Erwachsene bequem aneinander vorbei laufen konnten und mindestens 3 m hoch. Abgeschreckt von dem vielen Asphalt nach Bilbao rein tingelten wir langsam zur Metro um den weiteren Weg raus aus der Stadt abzukürzen. Mein Schrittzähler zeigte zu dem Zeitpunkt schon über 12.000 Schritte an passt also 😏. Später stellte sich heraus das es eine sehr gute Idee war. Von Portugalete bis Pobena erwarteten uns ca 12 km reine Asphaltpiste. So weh haben mir die Füße noch nicht mal annähernd nach den fast 30km an den ersten Tagen weh getan wie bei der Ankunft in Pobena. Zu allem überfluss war die Herberge bereits completo also voll. Der Galgenhumor war bereits in vollem gange und so versuchten wir zu viert einen Platz für die Nacht zu finden. Unter einer Brücke war eine der Optionen da es immer mal wieder anfing zu regnen. Bei einer Runde Tequila kam die erlösung in Form einer Reservierung in der nächsten Herberge ca. 6 km weiter. Natürlich auch wieder auf Asphalt. Der herzliche Empfang in der kleinen und rappelvollen Herberge machte die Strapazen wieder wett.
Ein paar extra Flaschen Wein zum Abendessen raten ihr übriges und es war ein wunderbarer Abend. Punkt 22:00 Uhr lagen alle in den Betten und der Herbergsvater wünschte eine gute Nacht und machte das Licht aus.