​Sigüeiro bis Santiago – 6 Etappe Camino Inglese 

Gestern Abend kam in der Gruppe die Frage auf ob wir auch zusammmen das letzte Stück gehen möchten. Wir waren uns schnell einige ja das machen wir da wir uns alle auf Anhieb gut verstanden haben. So war es ein schöner und theoretisch kurzer Lauftag. Da wir aber in fast jede Bar auf dem Weg nach Santiago eingefallen sind zogen sich die letzten 16 km doch etwas länger. O:) 
Die Erste Bar die wir ansteuerten lag etwas abseits vom Weg aber da ein ordentlicher Regenschauer über uns zog machten wir diesen kurzen Abstecher.  Die Idee hatten neben uns aber auch noch mindestens 30 andere. So sind wir in einer Flut von Leutenmit in das Café gespült worden. Ein Blick auf die ließ uns vermuten das wohl der Gottesdienst vorbei ist und nun alle zum zweiten Frühstück dort waren. Beim verlassen war die Sonne am scheinen und wir halbwegs wieder trocken. 

Das passte schon irgendwie den der Weg war genauso Abwechslungsreich wie das Wetter 😉 

Bei jedem Aufstieg kam die Frage ob jetzt bald Santiago zu sehen ist, leider nein da es doch zu versteckt liegt.
Die Kilometerzahlen auf den Wegmarkierungen wurden schnell einstellig und ich sah endlich meine Chance den fünf Kilometer Stein zu umarmen. Den gibt es ja leider nicht mehr auf dem Camino Frances. Beim fünf Kilometer Stein hatte sich der Regen auch wieder mal verzogen und so war das Foto kein Problem, yeah!

Auf den letzten drei Kilometer in Santiago selbst schafften wir es tatsächlich uns noch zweimal zu verlaufen, Unglaublich!  Das Mädel in Ferrol in der Touristen Information hatte mich ja gewarnt das es auf dem letzten Stück etwas dürftig ist mit der Beschilderung aber da es dahin so gut war hatte ich mir keine Gedanken mehr darüber gemacht. Nicht hilfreich war es das genau in dem Moment ein ordentlicher Schauer wieder durchzog. In der Altstadt angekommen, ca noch 100 bis 150 bis zur Kathedrale war der Hunger doch so groß das wir erst in eine Bar sind um eine Kleinigkeit zu Essen und schon mal anzustoßen O:). 
Beim verlassen war der Regen wieder vorbei und wir haben es nochmal geschafft falsch zu laufen. 

Lachend auf dem Plaza do Obradoiro angekommen fielen wir uns erst in die Arme und machten dann die Erinnerungsfotos. Nach einem kurzen Abstecher in das neue Pilgerbüro um die Compostela abzuholen trennten wir uns erstmal und jeder ging in seine Herberge. Wir hatten uns für später im Gottesdienst verabredet. Nach der Messe saßen wir noch eine Weile zusammen um uns dann voneinander zu verabschieden. Ich starte Morgen meinen zweiten Teil der Reise nach Finisterre. 

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