Nach dem der Ostermontag für meinen Geschmack etwas zu frostig ausgefallen ist, war das heutige Wetter um längen besser!
Klein Jamie durfte heute mit da die Etappe nicht ganz so lang ausfällt. Laut Wegbeschreibung 12Km plus das kleine Stück vom Friedberger Bahnhof bis zur Stadtkirche. Für meine kleine Fellnase war das zusätzlich eine astrein bestandene Premiere: Zugfahren. In Wölfersheim ist er schon freiwillig in den Zug rein gesprungen und hat es sich dann gleich unter dem Sitz gemütlich gemacht. In Friedberg wollte ich ihn über die große Lücke zwischen Zug und Bahnsteig dann rüber heben das er nicht reinfällt, Pustekuchen so problemlos wie beim einsteigen war er auch beim aussteigen. Vom Bahnhof war es dann ein Katzensprung zurück zur Kaiserstraße wo ich die letzte Etappe beendet hatte.
Vorbei am Europaplatz bis zur Einkaufsmeile um dort dann in die kleineren Seitengassen abzubiegen. Die Markierungen führten mich in einem kurzen Schlenker am Wetteraumuseum vorbei zur Stadtkirche und von dort zum Fünfingerplatz. Hier teilt sich der Lutherweg in die West- und Ostroute.
Von hier ist es nur noch ein kurzes Stück bis zu dem kleinen Fluss Usa. Ein gutes Stück geht es immer am Ufer entlang bis der Weg dann links abbiegt und er einen vorbei an den blühenden Rapsfeldern bis nach Dorheim bringt. Auf dem höchsten Punkt zeigte ein Blick über die Schulter eine echt tolle Aussicht auf Friedberg.
Durch Dorheim durch läuft man eine große extra Schleife … der direkte Weg wird überbewertet und so hab ich von Dorheim halt mal andere Ecken kennengelernt ist ja auch mal schön.
Enspurt nach Hause, das dachte zumindest bis ich zum nächsten Wegweiser kam: Wölfersheim 6,0 Km … öhm … bitte was?! Laut meinem GPS hatte ich nach Dorheim mit noch etwa 3 km durchs Feld gerechnet, ja dem war dann nicht so. Das Schild sagte eindeutig: jetzt von hier noch 4,5 Km durchs Feld bis zum Ortsrand Södel und von da dann weiter den Markierungen folgen bis zur Ortsmitte. Nun denn Jamie und ich wollten irgendwann zu Hause ankommen und so ging es trabb weiter.
Nicht ganz auf der Hälfte der Strecke zeigte mir mein Hund den Vogel und sehr deutlich das er platt war. Kurzerhand steckte ich ihn in die Kapuze von meiner Jacke und dann ging es Huckepack weiter. Der kleine war bis dahin tapfer gute 11 bis 12 Km stramm mit gelaufen, da durfte er jetzt auch Müde sein. Den Kirchturm von Wölfersheim hatten wir schon gut im Blick und das letzte Stück war dann auch fix geschafft.
Kurz vor Södel hatte Jamie wieder genug Energie gesammelt und ist tapfer auf seinen eigenen vier Pfoten bis zu Haustür gelaufen. Geschafft!