Mission Scheiterhaufen – zu sagen wir mal 97% erfolgreich

Scheiter … was?! Keine Sorge, damit ist mitnichten ein brennender Haufen Äste und sonstiges gemeint sondern eine Süßspeise aus Brötchen, Äpfel und Milch die im Backofen wie ein Auflauf gebacken wird. Wie kommt man auf so eine Idee? Ja, in dem man seine Oma fragt was sie den gerne mal wieder Essen möchte, da kam als Antwort wie aus der Pistole geschossen einen Scheiterhaufen, dicht gefolgt von Zwetschgen Knödel … verflixt Kiste warum hab ich auch gefragt!
Nun gut versprochen ist versprochen und so halbwegs eine Idee hatte ich auch was auf mich zukommt und zum Glück gibt es ja auch noch Chefkoch.de O:) Nach kurzer Suche fand ich ein Rezept das sich ziemlich genau so angehört hat wie das was Oma vorher erzählt hatte … bis auf ein paar Kleinigkeiten, dazu komme ich aber später. 


Abgesehen von einer etwas größeren Auflaufform braucht man für ca.3-4 Portionen
4-5 Brötchen am besten schon am Vortag aufgeschnitten und trocknen lassen,
3-4 Äpfel ca.500 gr geschält und in dünne Scheiben gehobelt,
375ml Milch
2 Eier
40 g Zucker
50 g Rosinen
und Zimt
etwas Butter zum Fetten und für ein paar Butterflocken in den einzelnen Schichten.

Milch, Eier, Zucker und Zimt werden gut verrührt und die Brötchenscheiben mit etwa der Hälfte der Mischung, eingeweicht. Die Auflaufform gut einfetten und mit einer ersten Schicht Brötchenscheiben auslegen. Auf die Brötchen dann die Apfelscheiben verteilen ein paar Rosinen und Butterflocken und das ganze dann von Vorne beginnen. Über die letzte Schicht Brötchen wird dann der Rest der Milchmischung verteilt noch ein paar Butterflocken und dann kann das ganze bei 180° Grad für 30-40 Minuten  in den Backofen.

Fertig für den Ofen
Es hat geschmeckt!!

Die Überraschung war gelungen und Oma riesig über den Scheiterhaufen gefreut, yeah!! Trotzdem gab es noch Abzüge in der B-Note, daher „nur“ zu 97% erfolgreich  😉
Das erste was Ihr auffiel: das Rum Aroma fehlt!- gaaaaanz böser Fehler! Das musste ich mir auch wiederholt anhören – hab ich aber einfach nicht im Haus.
Es war nicht süß genug – also nicht genug Zucker und Zimt in dem ganzen verarbeitet – kann ich mit Leben, außerdem brauche ich ja auch noch Steigerungspotenzial. Die Schüssel war am Ende gut geputzt und nur noch eine kleine Portion übrig (wer mag noch probieren?) Oma war zufrieden, es hat ihr trotz des fehlendem Rum Aromas geschmeckt und schwärmte gleichzeitig schon von dem nächsten Gericht das sie schon sooooo lange nicht mehr gegessen hat … Zwetschgen Knödel… ähm Hilfe?!?

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