Der heutige Start war vom Wetter her genauso trübe und vernieselt wie der vorherige Tag geendet hatte. Naja die Regenklamotten wollen ja auch mal genutzt werden 😉 wobei ja das wichtigste Ausrüstungsstück mittlerweile unser ’schickes‘ Kopfnetz ist! Es schaut zwar total dämlich aus hilft aber gegen die penetranten Mücken ganz gut. Wegen diesen blöden Viechern zwischendurch Pause machen fast unmöglich und so legten wir heute unseren ersten Stopp erst nach etwas mehr als der hälfte der Tagesetappe ein. Dieses Stück war schon anstrengend genug alleine dadurch das sich nur ein schmaler Pfad über Steine, Wurzeln und Felsen hoch und runter am Ufer langschlängelte. Sobald wir aber langsamer wurden hatten wir die Schwärme wieder um uns. Also war die Taktik immer in Bewegung bleiben und jeden Stopp sorgfältig vorbereiten. Nacheinder war das Ärmel/Hosenbeine runter krempeln, Kopfnetz aufziehen, alle Schlupflöcher dicht machen und dann erst stehenbleiben!! Ok mittlerweile haben wir auch genug Übung zu essen, trinken und Jacke ausziehen ohne stehen bleiben zu müssen. Mittagspause machten wir dann in einem Boothy, einer schlichten Hütte, die auch für Übernachtungen frei zur Verfügung stehen. Mit dem zweiten Abschnitt heute mussten wir uns von Loch Lomond verabschieden, das aber mit einem tollen Ausblick!! Viel früher als erwartet kamen wir am Campingplatz an und hatten so noch genügend Zeit ins Drovers Inn zu gehen. In diesem Pub hat schon Rob Roy vor etwa 250 Jahren genächtigt. Viel geändert hat sich seit der Zeit an der Inneneinrichtung scheinbar nicht 😉 war trotzdem gmütlich dort.
Mit diversen Mau Mau Runden ging der Abend lustig zu Ende.
Monat: Mai 2012
Schottland 5. Tag – Cashell bis Inversnaid
Nach einer leider doch Mueckenreichen Nacht ,wie auch immer diese bloeden Viecher ins Zelt gekommen waren, bauten wir in Rekordzeit das Zelt ab und trabten los. Die Strecke began zwar nicht direkt mit einer ordentlichen Steigung, die liess aber leider nicht lange auf sich warten. Immer mit Loch Lomond, mal dichter dran mal weiter Weg, auf unserer linken Seite bewegten wir uns stetig vorwaerts. Anhalten war eine ganz doofe Idee denn dann wurden wir direkt wieder von den laestigen Muecken ueberfallen, nein die Millionen waren gestern tatsaechlich nicht untertrieben!! Nach einem fruehen Mittagessen in Rowardenan ging es, dank der Midges (Muecken) in einem Rutsch durch bis Inversnaid. Dort im Hotel wollten wir erst mal eine kurze Pause im Cafe einlegen da kam ein junger Mann durch die Tuer und suchte noch wen der zum Bunkhouse, unser eigentliches Ziel, mit wollte. Die Pause war schnell gestrichen und wir auf dem Weg zu unserer heutigen Unterkunft mal nicht Zelten sondern mit einem festem Dach ueber dem Kopf. Das Bunkhouse total suess in einer alten umgebauten Kirche untergbracht hat alles was man so braucht unter einem Dach, Bar, Restaurant und ein warmes Bett 🙂
P.S.
Bilder Folgen diesmal spaeter, da ich meine Speicherkarte nicht in dem Computer auslesen kann.
Schottland 4.Tag – Drymen bis Cashell
Die zweite Etappe starteten wir mit gefühlten 10 Grad kühler als am Tag zuvor
und komplett bewölkten Himmel 😦 Nach einem endlos scheinendem Stück durch einen mal mehr oder weniger vorhandenen Wald machten wir Rast mit Blick auf die erste Herausforderung des WHW, Conic Hill! Der steile Aufstieg hatte es in sich und so kam es bei dem nächsten Stop, ganz Oben, zu einem klitzekleinen Auslfug ins Land der Träume meinerseits. Nach dem etwa gleich steilen Abstieg landeten wir in Balmaha direkt am Loch Lomond. Nach weiteren 4 Kilometer konnten wir unser Zelt erfolgreich, trotz der Millionen von nervigen kleinen Stechmücken, aufbauen. Um den pennetranten Viechern zu entkommen verkrümelten wir uns schnell ins Zelt. Leider hatten diese Idee auch einige der Mücken und so war/ist das Geräusch des Abends *patschklatsch*!
Schottland 3. Tag – Milngavie bis Drymen
Zu strahlend blauen Himmel und ganz viel warmen Sonnenschein starteten wir unsere erste Etappe des WHW. Als wir am Startpunkt angekommen waren bekamen wir die Info das der erste Teil der Strecke gesperrt ist, es aber eine Alternativroute gibt. Toll die neue Strecke führte uns mehr oder weniger dahin zurück von wo wir gerade kamen! Schnell wurde noch ein Foto am Start geschossen und dann ging es los. Als wir den ersten Wegweiser mit dem WHW – Symbol entdeckten war endlich auch das Gefühl da, jetzt sind wir gestartet!! Etwa auf der hälfte unserer Etappe war die Glengoyne Distillery. Um der gröbsten Mittags hitze zu entkommen machten wir eine Besichtigungstour mit. Nach dem Einführungsvideo und Probierwiskey ging die Führung los. Neele und meinereiner fanden die Tour fast umwerfend. Zum Glück nur fast die Hitze und nicht vorhande Luft in dem einen Raum war echt heftig! Der Rest des Wegs war dann recht ereignisslos bis wir kurz vor Drymen den Campingplatz erreichten. Abends ging es dann zum ersten mal ins Pub, das war echt lecker dort
und ein netter Ausklang nach einem anstrengendem Tag.
Gelaufene Meilen: 10 + etwa 3,5
Schottland Tag 2 – Glasgow
Nach einem gemütlichen Frühstück starteten wir mit einer kleinen Erkundungstour in den Tag. Einmal durch die Fußgängerzone von Milngavie durch mit der Hoffnung unsere Gaskartusche zu erjagen ;-). Die Kartusche gab es dann erst später in Glasgow dafür konnten wir aber schon mal unseren Startpunkt von Morgen genauer betrachten. Eine kurze Zugfahrt später waren wir in Central Glasgow angekommen und machten uns in richtung Touri-Info auf. Unterwegs sahen wir diese roten Hop on Hop off Sightseeing Busse und machten kurzentschlossen die Tour mit. Nach der ersten kompletten Runde vorbei an den Sehenswürdigkeiten gab es erstmal ein spätes Mittagessen. Frisch gestärkt ging es dann auf die zweite Runde diesmal aber nur bis zur Kathedrale. Ein sehr schöne, nebenbei bemerkt! Innen tapsten wir auf leisen Sohlen rum da gerade Messe war. Als Bonus konnten wir einen kleinen Chor hören mit super Stimmen! Der angeschlossene alte Friedhof zog sich ordentlich über einen Hügel, trotzdem schafften wir es pünktlich zum letzten Bus wieder an der Haltestelle zu sein. Wieder zürück am Campingplatz gab es noch Abendessen ehe wir langsam ins Zelt krabbelten.
Schottland Tag 1 – Die Anreise
Nach langer planung und Vorfreude war es heute endlich soweit! Mit Zelt und Rucksack machten wir drei (Franzi, Neele und Mel) uns auf den Weg nach Milngavie. Der Flug nach Manchester und die weitere Zugfahrt waren angenehm ruhig. Nach etwa zwei Stunden fahrt kreuzten wir unsere Wanderstrecke vom letzten Jahr. Dort wo wir die Autobahn M6 überquert hatten. Am Ziel angekommen nutzten wir erst noch die gelegenheit und kauften noch für Abendessen und Frühstück ein. Nach ca 20 minuten laufen erreichten wir die Bankell Farm, wo wir uns einen gemütlichen Fleck für die nächsten zwei Tage zum zelten ausgesucht haben. Morgen haben wir spontan entschieden schauen wir uns erst noch Glasgow an und laufen erst am Montag los. Um mit dem laufen nicht aus der Übung zu kommen haben wir, bei einem tollen Sonnenuntergang noch eine Runde um das Milngavie Water Reservat gedreht zusammen mit unserem kleinen Wanderfreund Elmo.
Um Himmelswillen …
bekommen!?! Ja klar spielt jetzt schon die Erfahrung mit rein was ich letztes mal beim Wandern zuviel mit hatte und was zu wenig aber war das tatsächlich da auch schon so viel Zeugs?? Ich bin ja schon gut im Tetrisspielen (packen) aber so leichte Zweifel habe ich gerade schon. Zum Glück habe ich jetzt noch zwei Tage Zeit zu packen bzw. meine Stapeltechnik auszufeilen!
Von Burgen, Hexen und dem letzten Drachen
Fall keine auf einem Besen an mir vorbeigeflogen! Aber Fangdorn den letzten Drachen konnte ich dafür von Anfang bis Ende anschauen. Die Fangdorncrew hat für dieses Jahr wieder einen schönen Mix aus Theater, Tanz, Feuershow und Schwertkampf auf die Beine gestellt. Ja die Geschichte ist nichts wirklich neues die Bösen Ritter wollen an den Schatz der Elfen, der Sohn des Bösewichts stellt sich gegen Papa und wechselt über auf die gute Seite (der Macht), die Liebesgeschichte darf auch nicht fehlen und klar gibt es ein Happy End. Dafür ist das ganze toll und phantasievoll gespielt und von der Kulisse her auch schön gemacht. Aber ich will ja nicht zu viel verraten 😉 Abgerundet wurde der Abend durch musikalische Darbietungen, gutem Essen, nicht zu kaltem dafür windigem Wetter und einem „kleinem“ Feuerwerk zum Abschluss! Die aaahs und oohs aus der Menge waren schon vorprogrammiert und kamen wie auf Kommando! 🙂
Anleitungen lesen wird überbewertet!
Nebeneffekt davon ist das ich mich auch nach dieser langen Zeit immer mal wieder über „Neue“ Funktionen an meiner Kamera freuen kann! Nicht das ich jetzt falsch verstanden werde ich komme sehr gut klar mit den Einstellungen und den diversen Funktionen und bekomme auch ganz ordentliche Bilder hin (denke ich), nur für so manche Feinheit braucht’s halt mal ein bissl länger O;) Ohne jetzt noch lange drumherum zu reden es geht um die Panoramafunktion! Ok, ok ich muss zugeben das ich dieses Programm schon von Anfang an kenne aber so Richtig damit gearbeitet bzw. zurechtgekommen damit bin ich bisher nicht. Vor ein zwei Wochen hatte ich die Installations CD der Kamera wieder rausgekramt da ein Fotoprogramm nicht mehr so laufen wollte, bei der Gelegenheit hatte ich gleich das Programm PhotoStitch mit aufgespielt und siehe da Panoramabilder sind kein Hexenwerk mehr *unschuldigpfeif* I know ich hätte damit schon vor Jaaaaaahreeeen Anfangen können!



















