Sitting on top of the world – 9. Etappe Kirkby Stephen nach Keld







Wie gestern sind wir heute mit drei Gruppen gemeinsam gestartet um nach Keld zu laufen. Da wir doch etwas Respekt vor dem großen Moorstück hatten und gemeinsam so etwas mehr Spaß bringt (den hatten wir auf jeden Fall).
Wie so oft ging es erst mal ordentlich Bergauf, das erste größere Ziel waren die ‚Nine Standards Rigg‘ der höchste Punkt des Tages. Unterwegs wurden wir noch von den Amerikanern begrüßt Neuigkeiten ausgetauscht um dann überholt zu werden, 


wieder mal ;). Kurz vor den Nine Standards teilte sich dann der Weg in die Sommer und Winterstrecke. Wir hatten vorab überlegt mit den Rucksäcken lieber die Winterstrecke zu nehmen an der Straße lang, wurden dann von den anderen doch überzeugt das wir weiter mitgehen sollen/möchten. Bei klarem Wetter sind die Nine Standards der Punkt auf dem C2C an dem man beide Meere (Irish Sea und Nordsee) sehen kann, das hatte unsere Entscheidung natürlich auch noch mit beeinflusst war das Wetter doch vielversprechend. Die Aussicht war Super wenn auch leider nicht klar genug um wirklich die Küsten zu sehen, dafür ordentlich windig. Als Schutz gegen den Wind und als vorsorge für den nächsten Teil zogen wir alle unsere Regenklamotten an, es ging wieder mal in eine Moorlandschaft! Juhu und dann ging der Spaß los! Gleichzeitig lachend und fluchend verbrachten wir die nächsten Stunden damit, teilweise auf Händen und Knien oder auf dem Hintern runterrutschend, den am wenigsten nassen Weg durch das Moor zu finden. Ich brauche glaube ich nicht zu erwähnen das wir am Ende alle nasse Füße hatten ;-). An der einen Stelle war ich noch mal der Meinung mich auf die Nase zu legen diesmal aber nicht alleine. Um aus einer Vertiefung wieder raus zukommen hatte ich die Hilfe, angenommen das mich jemand mit hochzieht… ja… mein Gedanke dabei war um Himmelswillen, ich hab ja den schweren Rucksack mit drauf nimm mal ein wenig Schwung mit nach oben um nicht rückwärts in die Pfütze runter zufallen … joar der Schwung wurde nicht erwartet und es kam wie es kommen musste landeten wir dann durch mein doch schnelleres und leichteres hochkommen gemeinsam im Matsch! Zum Glück hatten wir ja die Regenklamotten an und die Kameras gut verstaut, es gibt also keine Beweisfotos ;). Lachend rappelten wir uns wieder auf um weiter zu kommen und den matschigen Part hinter uns zu bringen.
In Ravenseat legten wir, wie gestern, am Mittag einen Kaffeestopp ein. Das letzte Stück Weg ging immer am Fluss lang direkt bis Keld. Es ist unglaublich aber hier ist tatsächlich der ‚half way point‘. Wir haben die Hälfte schon geschafft, jipieh!!!
Gelaufene Meilen: 11
Gelaufen Blasen: bleibt bei vier

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