Singing in the rain – 4. Etappe Honister YHA bis Grasmere




Vorweg erstmal an alle Mitleser wenn ein zwei Tage kein Bericht kommt, keine Sorge! Wir haben uns dann nicht hoffnungslos in der Wildnis verlaufen 😉 das liegt schlicht und einfach am mangelnden Empfang.
Jaaa der heutige Tag lässt sich am besten beschreiben mit: runter rauf seeehr matschlastig und nass! Beim ersten Abstieg von Honister nach Rosthwaite war alles Ok der Weg war gut erkennbar und halbwegs trocken sogar die Sonne blinzelte durch die Wolken durch. In Rosthwaite fing es leicht zu Nieseln an, egal wir haben ja Regenklamotten mit dabei, die wollen schließlich auch mal genutzt werden O:). Gegen den Regen gut eingepackt, optisch hatte das schon was von 



Mainzelmännchen, machten wir uns auf den Weg nach Grasmere. Stetig bewegten wir uns nach oben zuerst über breite relativ angenehme Wege, dann eher mehr Trampelpfade bis es dann ans klettern ging. Um über den Pass ins nächste Tal zu kommen mussten wir uns einen steilen Berg Stein für Stein hocharbeiten, als Wegweiser folgten wir den Cairns (kleinen Steinhaufen). Pünktlich zum Aufstieg hörte es glücklicherweise zu Regnen auf, wenigstens etwas. Oben angekommen erwartete uns eine matschige und nasse Moorlandschaft. Mühsam, immer den Cairns folgend, suchten wir uns einen halbwegs trockenen oder besser gesagt nicht ganz so nassen Weg durch das Moor. Das resultierte mitunter in interessanten Aktionen unsererseits. An der einen Stelle war ich der Meinung es wäre kein Problem einen Sprung über den Matsch auf den nächsten festen Punkt zu machen …. Jaaa …. leider unterschätzte ich total was so ein voller Rucksack doch für eine extreme Erdanziehungskraft hat!! Natürlich ging der Sprung voll in die Hose. Viel zu kurz gesprungen landete ich elegant der länge nach auf der Nase und war erst mal ordentlich bis zum Knie mit dem einen Bein eingesackt! Gosh ist das eine kacke da wieder hochzukommen! Wenn ihr jetzt fertig gelacht habt will ich nur mal anmerken, bis dahin hatte ich trockene Füße!!! Nach und nach kämpften wir uns vorwärts und tappsten alle drei Zielsicher noch in diverse feuchte Löcher. Dabei spielten wir das (nicht) lustige Spielchen such den nächsten Cairn, die blöden teile hatten sich Stellenweise aber auch gut versteckt. Mit zusätzlicher Hilfe in Form von Karte und Kompass erreichten wir denn Wegpunkt der uns ins Tal und nach Grasmere führte unten kam tatsächlich die Sonne raus und wärmte uns den Rücken. Nachdem wir auf dem Weg endlich wieder Empfang hatten telefonierten wir erstmal unsere Unterkunftsliste ab auf der suche nach einem festem Bett und einer Dusche. Fündig wurden wir dann bei einem B&B das nicht auf unserer Liste stand aber empfohlen wurde! Müde, geschafft und mit nassen Füßen erreichten wir kurz vor 20 Uhr unser Ziel. Endlich eine heiße Dusche!!!
Gelaufene Meilen: 2,5 + 7
Gelaufene Blasen: bleibt bei den 3
Lacher des Tages: Unsere Socken brauchten drei Waschgänge bis das Moor größtenteils wieder draußen war!
Erkenntnis des Tages: Stimmen in den Bergen zu hören ist gut! Besonders wenn da Menschen dazugehören die einem sagen können welcher der richtige Weg ins Tal ist!
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Quick note to those following our live blog: when you don’t get an update every other day, please don’t worry. That’s not because we got hopelessly lost in the wilderness 😉 The reason is that we simply don’t have reception then.
Sooo, this day is best described by: down, up, down, very boggy and wet! All was well on our first descent from Honister to Rosthwaite. The path was clear and mostly dry. At times, the sun even broke through the clouds. In Rosthwaite, however, it started to drizze. Well, that’s what our rain gear is for, it shall be used as well O:) Well protected against the rain and resembling three of the Seven Dwarfs, we set out on our way to Grasmere. We ascent on well trodden paths which turn into dirt tracks which give way to climbing. To get through the pass and into the next dale, we have to tackle this steep mountain face step by step, stone by stone. Our only sign posts are cairns. Thankfully, the rain stops when we get to the climbing part. Once on top, we’re greeted by a muddy path through the bog. It’s a tedious task, trying to navigate the bog, following the cairns and trying to stay relatively dry, or let’s better say: trying to not get soaking wet, all at the same time. This led to some adventurous undertakings on our part: At one point, I thought it wouldn’t be a problem to just jump across a particularly swampy patch to the next dry part. Weeeell… unfortunately, I completely underestimated the increased gravitational forces of a fully packed backpack!! Naturally, this easy jump tanked. Landing way too early and very elegantly on my nose, I got stuck in the mud up to my knee. Gosh, it’s so goddamn rotten to try and free yourself in that position! Now, when you’ve stopped laughing, I’d just like to note that I had dry feet until that moment!!! Bit by bit, we struggled onwards and insisted on putting our feet into various other quagmires – unflinchingly. In the meantime, we played another round of the (not so) funny game of „Search the Next Cairn“. Some of those stupid heaps of stone seemed to be expert players of Hide&Seek. Helped by both map and compass, we made it to a track bringing us down into the valley to Grasmere, where the sun finally showed up again and shone warmly on our backs. At some point on our way, there was a spot with mobile reception. We called each and every one of the B&Bs on our list, but all were already fully booked. We were given another number by one of the owners and got lucky. With a few minutes to 8pm, we reached our B&B weary and with wet feet. Finally: off to a hot shower!


Distance Covered: 2.5 + 7 miles
Blisters: still 3
Laugh of the day: we washed our socks three times before we got most of the bog out.

2 Gedanken zu “Singing in the rain – 4. Etappe Honister YHA bis Grasmere

  1. Hi ihr Süßen,

    verfolge jeden Post! Eure heutige Beschreibung erinnert mich an den Coastwalk auf der Isle of Skye vor ein paar Wochen. Zwei Flaßhove und ein Jahns durchqueren ein Hochmoor. einzige nicht wassertriefende Möglichkeit waren Grasbüschel, auf die man treten und von denen man abrutschen konnte. Aber ehrlich, da fängt der Spaß doch erst an. Gruß an die Bergziege! Und ja, ich habe seeehr gelacht über deinen Sprung. Knuddels an euch alle drei!!!
    Jutta

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